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Unternehmenstransformation – Die Berater Challenge

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Fünf Beratungsansätze, eine Herausforderung

Die erdachte „WOC-Gruppe“, einen Automobilzulieferer, zukunftsfähig zu machen. Welches Beratungshaus auf welche Herangehensweise setzt – und wer in die Transformation einbezogen wird – können Sie in der aktuellen Ausgabe 05/19 des Personalmagazin nachlesen.

Der Case

Die organisationale Transformation ist ein sehr sensibles Thema. Denn dabei prallen strukturelle, strategische und kulturelle Aspekte aufeinander. Einen solchen Change-Prozess erfolgreich zu gestalten, bedeutet also immer auch, ihn ganzheitlich zu denken. Fünf Beratungshäuser nahmen die Challenge an: Detecon, EY, Haufe, HR Pioneers und Mercer Promerit.

 

Unser Beratungsansatz

Die Autoren des Personalmagazin loben den Beratungsansatz von Promerit als partizipative Transformationsinitiative begleitet durch eine dialogorientierten Kommunikation.

Unser Modell HEAT (“High Energy for Activating our Team”) ist auf zwei Jahre. Im Kern stehen drei Säulen: Purpose, Organisation und People, wobei die Purpose-Säule darauf zielt, ein gemeinsames Organisationsverständnis zu entwickeln (Vision, Mission, Werte). „Der Vorschlag besticht durch seine klare Struktur und konsistente Aufbereitung“, befindet Prof. Ingo Weller von der LMU München für das Personalmagazin.

Lesen Sie mehr

Lesen Sie den gesamten Case sowie die Auswertung des Fachmagazins hier: Artikel Automobilindustrie im Wandel

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne ein Beleg-Exemplar zu. Wenden Sie sich dazu bitte an marketingpromerit.com

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Mit Künstlicher Intelligenz zusammenzuarbeiten wird der Normalzustand sein

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Interview mit dem Veränderungsexperten Kai Anderson auf der Hannover Messe

gestern widmete sich die Hannover Messe erstmalig dem Thema „Future of Work in Industry“. Die Konferenz stand unter dem Motto „Discover the Future of Leadership, Skills and Tools in Smart Industries“. Entsprechend gab es unter anderem zahlreiche Diskussionen und Vorträge zur Frage, welche Auswirkungen mit der fortschreitenden Digitalisierung für die Arbeitswelt einhergehen. Als Partner waren wir als Promerit AG vor Ort vertreten und haben unsere Sicht der Dinge zum Thema Digitalisierung in der Arbeitswelt eingebracht. Das Interview zwischen dem Deutschlandfunk und Kai Anderson fasst die zentralen Aspekte sehr gut zusammen: lesen und hören Sie also gerne selbst.

Hannover Messe

03. April 2019

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F.A.Z. – New Work, agil, fluid…

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Kai Anderson, F.A.Z. 17.2.2019

Hören Sie nicht auf die Dampfplauderer!

Die New Work Bewegung geht an der Arbeitsrealität vieler Menschen vorbei.

  • Sie unterliegt z.T. gefährlichen Illusionen – Demokratisierung von Entscheidungen führt zu Kollektivierung von Verantwortung und damit zu Unverbindlichkeit.
  • Sie geht von einem Menschenbild aus, das nur einen Teil von uns charakterisiert (nicht jeder Mensch möchte selbstbestimmt arbeiten).
  • Sie ignoriert vor allem die Beschränkungen, die sich aus den Arbeitsinhalten ergeben (eine Pflegekraft kann nicht vom Café aus arbeiten).

Viele Impulse von New Work sind trotzdem richtig. Sie stellen unsere Arbeitsweise zu Recht in Frage.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema im Artikel “Hören Sie nicht auf die Dampfplauderer” von Kai Anderson in der aktuellen Sonntagsausgabe der F.A.Z.

Wichtiger aber als die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten, ist die Frage, was wir in Zukunft arbeiten. Wie stellen sich die Arbeitsinhalte dar, wenn neue Technologien Einzug halten. Welche Tätigkeiten machen die Berufsbilder der Zukunft aus? Und welche Kompetenzen brauchen wir dafür? Wie erlangen wir diese?

Wir sehen die Beantwortung dieser Fragen als die wichtigste Aufgabe des HR-Managements in den nächsten Jahren. Wir bezeichnen dieses strategische Handlungsfeld als ‘Human Work(s)’ und widmen ihm eine neue Veranstaltungsreihe, die im September in Köln beginnt.

Über den Autor

Kai Anderson ist einer der führenden Veränderungsexperten in Europa. Er ist Gründer und Vorstand der auf Transformation und People Management spezialisierten Unternehmensberatung Promerit. Executives vertrauen seiner Expertise in Organisations- und Kulturentwicklung bei der Neuausrichtung ihres Unternehmens.

Das Personalmagazin hat ihn 2017 wiederholt zu einem der „40 führenden Köpfen im Personalwesen“ benannt. KaiAnderson ist regelmäßig Redner in Fachveranstaltungen und Autor der Bücher „Das agile Unternehmen“ und „Digital Human – der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung“.

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Promerit beim HR Fitness Club-Camp: HR Future statt HR Stillstand

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Die Arbeitswelt verändert sich höchst dynamisch und stellt HR stetig vor neue Herausforderungen. Mega-Trends wie z.B. Digitalisierung, New Work, Globalisierung und VUCA erzeugen einen hohen Veränderungsdruck. Die Unternehmen reagieren teilweise hektisch und panisch, teilweise systematisch und durchdacht. Aber welche Rolle spielt das Personalmanagement bei diesen Herausforderungen, welche Aufgaben übernimmt, welche Kompetenzen und Impulse setzt HR? Regungslos in den heutigen Rollen stehen zu bleiben und auf die Zurufe des Business zu warten, wäre sicher keine Lösung. Das neue Format HR FITNESS CLUB-Camp bietet am 27.11. in München und am 28.11. in Hamburg spannende Ideen für die Zukunft von HR – diskutieren Sie mit, bringen Sie Ihre Fragen und Ideen mit ein und genießen Sie das Netzwerken unter gleichgesinnten HR Entscheidern, die sich den Herausforderungen stellen wollen.

Promerit ist bei der Veranstaltung durch Michael Eger und Sebastian Unterreitmeier vertreten, die in ihrer Session zu „Mitarbeiter gewinnen und behalten in und mit der digitalen Transformation“ neueste Trends aus dem Bereich Talent Acquisition diskutieren werden. Dabei fließen Erkenntnisse aus verschiedenen mit dem HR Excellence Award ausgezeichneten Recruiting Projekten ein. Thema wird sein, wie digitale Technologien und Startups das Recruiting verändern, aber auch, welche klasssichen Themen ihre Bedeutung behalten – und warum der Mensch in der heutigen Personalgewinnung unverzichtbarer denn je ist.

Die Teilnahme an der Halbtagesveranstaltung ist kostenlos und richtet sich ausschließlich an Personalverantwortliche aus Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie hier .

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Digitale Transformation: “Laterale Führung” eröffnet bessere Chancen für Frauen

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Feldkirchen bei München, 26.09.2018

Beim Authors-MeetUp auf der Messe herCAREER ist einer der gefragtesten Veränderungs- und HR-Experten Deutschlands zu Gast: Kai Anderson stellt sein jüngstes Buch vor. Gemeinsam mit Bettina Volkens, Personalvorstand der Lufthansa, hat er den Titel “Digital Human. Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung” herausgegeben. Wir sprachen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Promerit AG schon vor seinem Auftritt in München darüber, wie Arbeitgeber eine menschliche Digitalisierung vorantreiben können.

Herr Anderson, mit dem Titel Ihres Buches “Digital Human” suggerieren sie, dass eine humane Digitalisierung kein Selbstläufer ist. Doch wenn alles immer schneller, besser und vernetzter wird, ist das doch gut für die Menschen und somit auch für Mitarbeiter, oder?

Wir sehen das tatsächlich zuerst einmal positiv. Damit unterscheiden wir uns vom Mainstream in Deutschland. Wir sollten zuerst die Chancen der Digitalisierung sehen, sie als technischen Fortschritt verstehen, der Teil unserer menschlichen Evolution ist. Richtig eingesetzt kann die Digitalisierung unser aller Leben weiter verbessern. Wir können damit die großen Probleme der Welt lösen und uns von langweiligen, monotonen Tätigkeiten freimachen. Falsch eingesetzt kann aus dem Segen ein Fluch werden. Das haben wir mit den sozialen Medien im letzten US-Wahlkampf erlebt. Wir müssen also einen aufgeklärten Umgang mit der Digitalisierung entwickeln. Wir müssen akzeptieren, dass sich Berufsbilder massiv verändern werden, teilweise sogar verschwinden. Dafür entstehen neue Berufe – das ist nichts Neues, nur die Geschwindigkeit nimmt zu.

Slogans wie “bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt” kennen Bewerber und Bewerberinnen aus Hochglanzbroschüren der Arbeitgeber. Inwiefern sind die Aussagen der Personalvorstände in Ihrem Buch mehr als Plattitüden?

In unserem Buch gibt es konkrete Beispiele, wie eine menschenzentrierte Digitalisierung erfolgreich bewerkstelligt wurde. Der Rahmen ist eine Philosophie, die auf den Menschen als Ausgangspunkt und Endpunkt von Veränderung setzt. Das ist keine Plattitüde, sondern der Kern funktionierender Organisationsentwicklung. Nicht nur Personalvorstände, sondern immer mehr Geschäftsführungen und Vorstände verstehen, dass der Schlüssel zur Transformation von Unternehmen im People Management liegt.

Wie gut nutzen Arbeitgeber technische Errungenschaften schon zum Wohl der Arbeitnehmer – etwa für größere Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort oder innovative Arbeitsumgebungen?

Das ist kein technisches Thema mehr. Was mit Telearbeitsplätzen bereits in den 90er Jahren begonnen hat, ist mit unseren heutigen technischen Möglichkeiten problemlos zu ermöglichen. Die Schwierigkeit liegt in der Art der zugrunde liegenden Arbeit. Es gibt Tätigkeiten, die sich nicht von zuhause oder vom Strand aus erledigen lassen. Oft fehlen vernünftige Regeln und das Thema liegt im Ermessen der Führungskraft, die dem Thema mehr oder weniger aufgeschlossen gegenübersteht.

Welche konkreten Ansätze von Unternehmen in Sachen humanzentrierte Innovationen haben Sie bei den verschiedenen Inputgebern und Autoren des Buches am meisten beeindruckt?

Nehmen wir das Beispiel Otto Group: Unter dem Namen Kulturwandel 4.0 wird hier Kommunikation auf Augenhöhe ermöglicht. Die Kompetenzen und Stärken von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden dort eingesetzt, wo sie den größten Nutzen bringen. Ebenso werde Hierarchiedenken eingerissen, um neue Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Oder die Telekom: Hier lautet das Programm UQBATE: Engagierte Mitarbeiter werden ermutigt vielversprechende Geschäftsideen jenseits aller Berichtslinien zu entwickeln und voranzutreiben.

Bestes Beispiel ist auch Klöckner: Hier steht der Dialog im Vordergrund. 360 Grad Feedback – auch per App – sind angesagt. Es gibt eine Digital Academy mit unbegrenzter Online-Schulung während der Arbeitszeit oder Digi Days, um die Mitarbeiter zu informieren und Ideen zur weiteren Digitalisierung zu entwickeln.

In einem Beitrag des Buches fordert Stefan Ries, Personalvorstand von SAP, “mehr Punkrock”. Was ist damit konkret gemeint?

Stefan Ries beschwört damit den Non-Konformismus, das Querdenken. Was provokativ daher kommt ist oft notwendig, um Barrieren in Strukturen und im Kopf zu überwinden. Das ‘Silo-Denken’ ist das größte Hindernis für Unternehmen zu mehr Kundenorientierung und entsprechenden Lösungen.

Inwiefern verschieben sich mit der Digitalisierung Machtverhältnisse in Unternehmen und wie sinnvoll oder gefährlich ist das für Konzerne?

Wir erleben in Unternehmen gerade den Verlust der Informationshoheit. Das ist eine gute Nachricht für alle Mitarbeiter und eine schlechte für Führungskräfte, die ihre Autorität darauf abgestellt haben. Ich bin überzeugt, dass das für jedes Unternehmen eine gute Entwicklung ist. Transparenz und Offenheit ist der Nährboden für Partizipation und Engagement – davon kann man als Unternehmen und als Mitarbeiter nur profitieren. Instant Feedback und bottom-up Feedback werden zudem unser Führungsverständnis und -verhalten so nachhaltig verändern wie kein Training.

Wie können Frauen von dieser Veränderung profitieren?

Informationshoheit und Verstecken vor Autorität gehört zu den Spielchen, die Frauen allgemein abgeschreckt haben, Führungspositionen einzunehmen. Die Veränderungen werden ein Umfeld schaffen, das für Frauen und Männer gleiche Voraussetzungen schafft und das stärkt, was wir heute als laterale Führung bezeichnen. Das liegt Frauen eher als Männern und damit haben wir eine Chance auf echte Kulturveränderung im Unternehmen und deutlich mehr Frauen in Führungspositionen.

Wer flache Hierarchien und eine hohe Innovationsdichte in Unternehmen schätzt, geht eher in ein Start-up oder ein cooles Jungunternehmen. Oder warum sollten sich Beschäftigte diesbezüglich für Konzerne entscheiden, die Sie ja mit dem Buch vorwiegend im Blick haben?

Wir haben in unserem Buch bewusst auf die etablierten Organisationen gesetzt. Start-ups sind ohnehin digital – aber nicht unbedingt human. Schauen Sie sich mal die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung an, das grenzt oft an Ausbeutung. Viele große Unternehmen öffnen sich jetzt und schaffen eine Umgebung, die denen der Start-ups nicht unähnlich ist. Das sollte man sich durchaus genauer ansehen.

Keiner weiß, was die Digitalisierung in den nächsten Jahren noch an Veränderung bringen wird. Somit steht auch in den Sternen, welche Berufsbilder künftig gefragt sind. Wie können Unternehmen und Beschäftige dennoch Weiterbildung zukunftsweisend gestalten?

Indem sie die Notwendigkeit erkennen, sich darüber Gedanken zu machen und damit beginnen. Dr. Susanne Pauser von der Wüstenroth & Württembergischen beschreibt ein Verfahren, das dazu hervorragend geeignet ist. Der Anlass für dieses Projekt war die Überlegung, dass die Ausbildung zum Versicherungsfachangestellten schon jetzt nicht mehr die richtigen Inhalte hat. Wir haben uns von dem Gedanken ausgehend sehr strukturiert mit den Veränderungen von Tätigkeiten in verschiedenen Berufsbildern auseinandergesetzt, um Erkenntnisse für die notwendigen Umqualifizierungen zu gewinnen.

Bitte vervollständigen Sie abschließend den Satz: Digital Human ist, wenn…

…beides kein Wiederspruch mehr ist.

Interview: Stefanie Hornung (herCAREER)

Auf der herCAREER präsentiert Kai Anderson sein Buch Digital human: Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung”: Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16.45 bis 17.30 Uhr beim Authors-MeetUp in Halle 2 des MTC World of Fashion.

Über die herCAREER

Die herCAREER adressiert Frauen in allen Karrierephasen – vom Jobeinstieg über eine Fach- und Führungskarriere bis hin zur Gründung eines Unternehmens.

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