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DIGITAL HUMAN – Interview

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Kai Anderson, Autor des Buchs „Digital Human“, im Interview mit Gero Hesse

Erschienen im April 2018 auf saatkorn.com

 

saatkorn.: Kai, bitte stelle Dich den saatkorn. LeserInnen doch kurz vor:

Gerne. Nach dem Abitur in Höxter zog es mich ganz dringend hinaus in die Welt. Ich bin dann für die Bundeswehr 2 Jahre im Nato-Hauptquartier in den Niederlanden gewesen. Danach habe ich Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Informatik und Operations Research in Karlsruhe studiert. In der Zeit habe ich mein erstes Software-Unternehmen gegründet und grandios in den Sand gesetzt. Nach dem Studium bin ich zu einem Spin-off der Hochschule St. Gallen gegangen, die auf IT- und Prozess-Beratung spezialisiert war. Ende der 90er Jahre hatte ich daran den Spaß verloren und mit meinem Studienfreund Oliver Wirth zusammen Promerit gegründet. Wir sind heute mit etwa 100 Beratern auf modernes HR- und Transformation Management spezialisiert.

saatkorn.: Soeben hast Du – zusammen mit der Luftansa Personalvorständin Bettina Volkens – ein spannendes und lesenswertes Buch herausgegeben: DIGITAL HUMAN – Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung. Wie ist die Idee zu dem Buch entstanden?

Schon bei der Gründung von Promerit hatten wir die Idee, den Menschen und Informationstechnologie zu verbinden. Wir haben Anfang der 00er Jahre begonnen, HR-Systeme sinnvoll einzusetzen und schnell festgestellt, dass der Erfolgsfaktor dabei zuerst der Mensch ist.

Vor etwa drei Jahren kam Lufthansa auf uns zu mit der Fragestellung, was die Digitalisierung eigentlich für die HR-Funktion bedeutet. Wir haben in intensiver Zusammenarbeit und mit viel Recherche, Studien und Benchmarks ein Modell entwickelt, das die Handlungsfelder für HR beschreibt. Das ist heute für viele unserer Kunden die Grundlage für die Unterstützung der Digitalen Transformation.

Ebenso wichtig wie das Modell war die zugrunde liegende Philosophie, die sich zwar in Strategie-Papieren wiedergefunden hat, aber keinen richtigen Rahmen hatte. Bettina Volkens und ich haben lange darüber geredet – auch auf einer Learning Journey im Silicon Valley, wo wir die Idee hatten, ein Buch zu dem Thema zu machen. Durchaus in Abgrenzung zu dem, was wir 2016 an Euphorie und Technikverliebtheit im Valley gesehen haben.

saatkorn.: Und wer sollte das Buch Deiner Meinung nach lesen?

Jeder?! Nein, im Ernst: wir wollen mit dem Buch eine breite Leserschaft ansprechen. Ich glaube, wer sich für das Thema Digitalisierung grundsätzlich interessiert und die größeren Zusammenhänge sucht, wird in dem Buch einen guten Begleiter in das Themenfeld aus einer ungewöhnlichen Perspektive finden. Auch Experten – egal aus welcher Profession – werden darin spannende Impulse und einige sehr gute Practices finden.

Promerit integriert viasto interview suite in SAP SuccessFactors

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viasto und Promerit perfektionieren gemeinsam die Personalauswahl von Arbeitgebern durch die Integration von Video-Recruiting

viasto, Marktführer für Video-Recruiting Lösungen zur Personalauswahl und die Promerit AG, das innovative Beratungsunternehmen für Transformation und HR Management arbeiten zukünftig eng zusammen. Von dieser Zusammenarbeit profitieren vor allem Unternehmen, die im Rahmen der Digitalisierung ihrer Personalmanagement- und Recruiting-Prozesse auf die SAP HCM Lösung SuccessFactors setzen. Denn ab sofort implementieren die Experten für HR Digitalisierung der Promerit AG auf Wunsch auch die viasto interview suite in dieses System und schaffen so die Voraussetzungen für eine optimale Personalauswahl über zeitversetzte oder Live Video-Interviews.

 

Arbeitgeber finden „Hidden Talents“ durch Integration

Der Vorteil für Organisationen, die sich für die Integration der derzeit leistungsstärksten Video-Recruiting Lösung zur Optimierung ihrer Personalauswahl entscheiden, liegt auf der Hand: Sie profitieren fortan von einer nahtlosen, intuitiven, schnellen und zielführenden Lösung zur Auswahl der besten Kandidaten für ihr Unternehmen. Hintergrund: Viele Arbeitgeber verpassen die Identifikation von sogenannten „Hidden Talents“, also von Kandidaten, die für ausgeschriebene Vakanzen absolut geeignet sind, deren Eignung aber über einen klassischen Lebenslauf nicht sofort erkennbar ist – ein Status Quo, den sich Arbeitgeber derzeit aufgrund des fortschreitenden mangels an Fachkräften nicht leisten können. Mit der viasto interview suite gelingt eine zeitlich flexible, ortsunabhängige Identifikation auch solcher Kandidaten, unter sofortiger Einbindung der Fachabteilungen.

“Mit der Implementierung von SuccessFactors über Promerit gehen zahlreiche Unternehmen bereits einen wichtigen Schritt zur absolut notwendigen Digitalisierung ihrer HR-Prozesse. Diesen Veränderungsprozess können sie nun perfektionieren. Denn durch die Einbindung der viasto interview suite bleibt ihre Personalauswahl persönlich und individuell. Auf der anderen Seite wird der administrative Aufwand in diesem Bereich für die beteiligten Personalabteilungen erheblich gesenkt und der Weg zum genau passenden Kandidaten entscheidend verkürzt. Daher ist die Kooperation zwischen viasto und Promerit in jeder Hinsicht eine gute Nachricht für Unternehmen, die ihr digitales Change Management auch im HR-Umfeld so vorantreiben möchten, dass sie am Ende als gestärkter und attraktiverer Arbeitgeber daraus hervorgehen,“ so Martin Becker, Gründer und Geschäftsführer von viasto.

„Die viasto interview suite ist eine hervorragende Ergänzung zu modernen Recruiting-Prozessen. Durch die tiefe Integration in SAP SuccessFactors haben wir die Effizienz der digitalen Transformation von HR um einen messbaren Schritt erweitert. Gemeinsam mit der Produktentwicklung von viasto hat das Team des „Technology Research and Integration Centers“ von Promerit mithilfe des SAP Fiori Standards eine nahtlose Integration mit verbesserter User-Experience zwischen den beiden Tools geschaffen. Weitere Entwicklungen zu den Themen Prozessautomatisierung, Manager Dashboard sowie erweiterte HR Analytics Funktionalitäten sind bereits in Planung. Wir verbinden Prozessexzellenz und neueste Technologien auf Basis des Marktführers SAP SuccessFactors zur Unterstützung moderner HR-Prozesse. Mit unseren Entwicklungen wollen wir HR unterstützen, die digitale Transformation in der Organisation mit mehr Effizienz und Business Sustainability voranzutreiben“, sagt Zsolt Markus-Tamas, Partner der Promerit AG und Leiter des Technology Research & Integration Centers.

Ihre Ansprechpartner:

Marcus Reidenbach

Partner der Promerit AG

Zsolt Markus-Tamas

Partner der Promerit AG

HR Fitness Club – Best Leadership für New Work

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Promerit ist 2018 nicht nur Partner, sondern auch Sponsor der Veranstaltungsreihe HR FITNESS CLUB. An sieben Abenden im Juni in verschiedenen deutschen Städten dreht sich alles um das Thema “Best Leadership für New Work – Anforderungen an die moderne Führung”.

Die Arbeitswelt verändert sich schnell und nachhaltig. Unter dem Begriff „New Work“ werden vielfältige Zukunftsszenarien zusammengefasst. Es geht um virtuelles Arbeiten und moderne Technologien, um neue Arbeitszeit- und Vertragsmodelle, um neue Formen der Zusammenarbeit und um die Arbeitsumgebung, in der diese stattfinden soll.

Da diese New Work nicht auf Knopfdruck zu erreichen ist, sollten die teils dramatischen Veränderungen für die Organisationen und jeden Einzelnen professionell gemanaged werden. Aber sind die Führungskräfte dafür eigentlich vorbereitet? Was bedeuten all die neuen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für „New Leadership“?

Neben weiteren spannenden Referenten ist Sebastian Unterreitmeier, Managing Consultant der Promerit AG, dieses Mal mit einem Beitrag zum Thema „Agilität und New Work: Kultur, Arbeitsweisen, Führung – wo beginnen?“ mit dabei.

Die Termine im Überblick

05.06.18     Frankfurt –       CMS, Neue Mainzer Straße 2-4

06.06.18     Köln –              CMS, Kranhaus 1, Im Zollhafen 18

07.06.18     Berlin –            CMS, Lennéstraße 7

12.06.18     Leipzig –          CMS, Augustusplatz 9

14.06.18     Hamburg –       Xing, Große Bleichen 27 (Kaisergalerie)

19.06.18     München –       BONAGO, Aschauer Str. 28

20.06.18     Stuttgart –        DAS BÜRO, Theodor-Heuss Straße 16

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 18 Uhr und enden ab ca. 21 Uhr. Die ausführliche Agenda der Abende sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Diese Veranstaltung richtet sich an HR Entscheider und Professionals, Geschäftsführer und Manager mit Interesse an HR Themen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte nutzen Sie die zentrale Anmeldeseite, um sich zu registrieren.

Bitte beachten Sie, dass der Veranstalter HR Dienstleister nicht als Gäste zulässt. Wir bitten um Ihr Verständnis dafür, dass der Veranstalter von HR Dienstleistern erfolgten Anmeldungen eine Absage folgen lässt.

Bei Fragen und weitergehendem Interesse kontaktieren Sie uns gerne unter sophie.scherbringpromerit.com

Lesestoff: „Digital HR“

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Im neu erschienenen Buch “Digital HR“ beleuchten führende Praxisexperten und Wissenschaftler das Personalmanagement im Zeitalter der digitalen Transformation. Dabei wird deutlich, dass Digital HR mehr als eine 1:1-Transformation ist. Digitale Prozesse oder HR-Portale bilden die Basis für eine weitergehende Transformation. So sind neue Schlagwörter wie CollaborativeHR, Agilität und neue Betriebssysteme für die Zusammenarbeit in der Organisation keine Randerscheinung der Digitalisierung des Personalmanagements, sondern plötzlich im Mittelpunkt der Diskussion.

Konsequenzen der Digitalisierung auf die HR Organisation im 3 Säulen Modell.

Kai Anderson und Armin von Rohrscheidt aus dem Vorstand der Promerit AG richten den Blickwinkel im Ihrem Autorenbeitrag auf die kommenden Veränderungen für die Rolle von HR in der digitalen Transformation.

Mit der Digitalisierung in seiner aktuellen Ausprägung steht erstmals eine echte Transformation der HR Funktion bevor. In der Vergangenheit haben Entwicklungen und Trends hauptsächlich den Markt oder die Produkte betroffen; heute hingegen sind alle Unternehmensbereiche davon berührt.

Da die Mitarbeiter im privaten Umfeld den leichten Zugang zu Services aller Art gewöhnt sind, werden sie die Integration solcher Services auch immer mehr im beruflichen Kontext fordern. Das stößt eine Veränderung der HR Funktion und damit auch eine Transformation des Drei-Säulen-Modells an.

Jede Transformation ist von einem neuen Selbstverständnis und deutlich veränderten Skills und Kompetenzen begleitet. So heißen die „neuen“ Werkzeuge von HR „Design Thinking“, „Scrum“ und „Customer Experience Journey“. Wir begegnen ihnen immer öfter – das ist die gute Nachricht. Jedoch stellt sich der Effekt noch nicht in dem Maße ein, dass wir eine echte Transformation der HR-Bereiche feststellen können. Hier liegt die Herausforderung für die nächsten Jahre. Aber das zu verändern sollte ja ohnehin die Zukunft von HR sein.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Buch “Digital HR: Smarte und agile Systeme, Prozesse und Strukturen im Personalmanagement”

Erschienen im März 2018
Verlag: Haufe Lexware

Die Autoren

Kai Anderson gehört zu den gefragtesten Veränderungsexperten Deutschlands. Er begleitet Executives bei der Neuausrichtung und Transformation des Unternehmens sowie der Gestaltung eines modernen HR-Managements.

Armin von Rohrscheidt ist Partner bei Promerit und verfügt über umfangreiche Erfahrung im HR-Management und Management Consulting.

Die Wellen reiten

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Special „Change Management“ mit Daniel Tasch in der Personalwirtschaft 03/2018

Komplexität zu beherrschen, ist ein hehres Ziel vieler Unternehmen. Die meisten, denen es gelingt, arbeiten mit professionellen Change-Beratern zusammen. Sie bringen Ruhe, Erfahrung und Expertise mit ins Projekt. Dr. Daniel Tasch, Partner und Vorstand der Promerit AG diskutiert am Round Table der Personalwirtschaft mit fünf weiteren Change-Beratern worauf es ankommt.

 

Partizipation statt Top-down

Die Teilnahme und Teilhabe der Belegschaft ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg oder Misserfolg eines Change Projekts. Wirksamkeit wird vor allem durch eine ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe erzielt. Das bedeutet: nicht nur reden, sondern auch zuhören. So lautet eines der grundlegenden Erkenntnisse der Experten am Round Table.

Dr. Daniel Tasch veranschaulichte das mit einem Beispiel aus der Praxis: Die Berater haben bei der Fördertechnik-Gruppe Kion neue Führungsleitlinien und Unternehmenswerte für die mehr als 31.000 Mitarbeiter entwickelt. „Wir sind in die Fläche, haben zusammen mit den Führungskräften und Mitarbeitern länder-, standort- und funktionsübergreifend Input gesammelt. Das haben wir komprimiert, uns mit dem Vorstand abgestimmt und das Ganze wieder zurückgespielt.“ Der Dialog funktionierte, und, so Tasch weiter: „Beteiligung ist heute moderner und wichtiger denn je, um diese Wirksamkeit zu erzielen.”

Offen für Ungewisses sein

Auch, dass man im Change Management heute mit deutlich mehr Ungewissheit umgehen müsse und die Komplexität nur in Maßen beherrsch- und steuerbar sei, findet in der Runde große Zustimmung.

Dennoch sollte man sich nicht zu sehr auf starre Modelle fixieren, so die Teilnehmer. Modelle reduzieren die Komplexität und sind hilfreich, wenn es darum geht, eine gemeinsame Basis zu finden. Sie suggerieren jedoch schnell eine Sicherheit, die es beim Change nicht gibt. In die Praxis sind sie selten eins zu eins umsetzbar. Hier spielt die Erfahrung von Change Managern eine größere Rolle. Wirksamkeit kann auf viele verschiedene Weisen erzeugt werden.

“Die Beratungskompetenz ist dabei, aus einem breiten Portfolio an Theorien und Werkzeugen genau jene herauszusuchen, die im aktuellen Moment beim konkreten Unternehmen wirken“, so Dr. Tasch.

Die „Pseudosicherheit“ früherer Zeiten sei dahin. Damals hätten sich, beschreibt er nicht ohne Sarkasmus, Entscheider mit einer scheinbar sicheren Prognose zur Zukunft gewappnet und dann abgewartet, bis es genau so kommt wie im Strategieprojekt vereinbart. „Jetzt sind wir in einem anderen Miteinander. Geht raus, riecht, hört, schmeckt, stellt euch dem Ganzen mit allen Sinnen“, rät er Führungskräften. “Und: Bleibt authentisch.” Eine der schärfsten Klingen in der Führung sei Authentizität in Persönlichkeit und Profession. „Wenn der stoisch rational denkende CEO auf einmal zu einem Industriepoeten wird, dann wird es schwierig. Ich erlebe da intern wie extern heute mehr Souveränität, Arriviertheit und Abgeklärtheit.”

 

Veränderung authentisch kommunizieren

Change Manager und Entscheidungsträger müssen eine Frage „blitzsauber“ beantworten können, meint Daniel Tasch: Was ist dieses Mal anders? Führungskräfte und Mitarbeiter seien in diesem Punkt reifer, aber die obige Frage, gepaart mit einer authentischen persönlichen Geschichte, „das bringt für mich die Waage zum Kippen. Ich muss heutzutage jeden Kanal des Kommunikationsmixes bedienen.”

Und zu guter Letzt: Change darf durchaus auch Spaß machen.

Den vollständigen Beitrag „die Wellen reiten“ finden Sie in der Ausgabe 03/2018 des Magazins „Personalwirtschaft.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Round Table Change Management – Personalwirtschaft.

Weitere Informationen zum Round Table Change Management gibt es auch online.