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Mit Künstlicher Intelligenz zusammenzuarbeiten wird der Normalzustand sein

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Interview mit dem Veränderungsexperten Kai Anderson auf der Hannover Messe

gestern widmete sich die Hannover Messe erstmalig dem Thema „Future of Work in Industry“. Die Konferenz stand unter dem Motto „Discover the Future of Leadership, Skills and Tools in Smart Industries“. Entsprechend gab es unter anderem zahlreiche Diskussionen und Vorträge zur Frage, welche Auswirkungen mit der fortschreitenden Digitalisierung für die Arbeitswelt einhergehen. Als Partner waren wir als Promerit AG vor Ort vertreten und haben unsere Sicht der Dinge zum Thema Digitalisierung in der Arbeitswelt eingebracht. Das Interview zwischen dem Deutschlandfunk und Kai Anderson fasst die zentralen Aspekte sehr gut zusammen: lesen und hören Sie also gerne selbst.

Hannover Messe

03. April 2019

Hannover Messe: Future of Work

· News, Veranstaltungen

Discover the Future of Work in Smart Industries!

Wir laden herzlichst ein: Sammeln Sie Impulse und netzwerken Sie auf höchstem Niveau!

Hier trifft Industrie 4.0 auf HR, Experten-Know-how auf digitale Innovation, die Zukunft auf das Jetzt!

Sie möchten den Schritt nach vorne wagen? Erleben Sie ein internationales Line-up aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis mit Experten wie Kai Anderson, Buchautor und Vorstandsmitglied der Promerit AG,  Janina Kugel, Vorstandsmitglied der Siemens AG, Wirtschaftsphilosoph, Richard David Precht oder Herrn Bernd Osterloh, Mitglied des Präsidiums des Aufsichtsrates der Volkswagen AG.

In spannenden Vorträgen teilen Sie ihre Erfahrungen rund um das Arbeiten von morgen. Tauschen Sie sich mit Geschäftsführern, Entscheidern und Transformationsbegleitern zu den aktuellen Trends der Industrie aus und wählen Sie Ihr individuelles Programm aus den drei Themensträngen Leadership, Skills & Tools.

Wir sehen uns am 3. April!

Hannover Messe

Future of Work, Halle 19

03. April 2019

Discover the Future of Leadership, Skills and Tools in Smart Industries!

Entdecken Sie gemeinsam mit über 300 Transformationsbegleitern die neue industrielle Arbeitswelt – verpackt in einer hochkarätigen Konferenz!

Einen vollen Tag lang stehen innovative Lösungen, Erfahrungsaustausch und Networking in der Community im Mittelpunkt: Geschäftsführer, Führungskräfte, sowie Entscheider und Personalverantwortliche tauschen sich mit Gleichgesinnten über die Trends der Industrie 4.0 und deren Auswirkungen auf die Arbeitswelt von morgen aus.

Hochkarätige Speaker, ein umfangreiches Konferenzprogramm und Experten aus Industrie und Wissenschaft garantieren dabei Networking auf Augenhöhe!

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag voller Impulse mit Ihnen auf der #fowINdustry!

 

Unter anderem erwarten Sie diese spannenden Vorträge:

12:45 Uhr -13:30 Uhr:
Deep Dive Panel – Leadership, Culture & Mindset – Unter Moderation Hr. Beise

  • Janina Kugel, Arbeitsdirektorin und Vorstandsmitglied Siemens AG
  • Kai Anderson, Partner & Vorstand, Promerit AG
  • Christiane Benner, Zweite Vorsitzende der IG Metall
  • Christian Boos, Head of GtM, Future of Work, SAP

14:00 Uhr – 15:00 Uhr:
Best Case / Q&A Digitalisierung ist People-Management! Die 10 Do´s and Don´ts

  • Müssen wir jetzt alle wie Google werden? Oder was macht eine Digitale Kultur aus?
  • Warum jeder von uns digitale Kompetenzen braucht.
  • Führung ist immer wichtig. Aber was ist anders in der Digitalisierung?

F.A.Z. – New Work, agil, fluid…

· News, Presse

Kai Anderson, F.A.Z. 17.2.2019

Hören Sie nicht auf die Dampfplauderer!

Die New Work Bewegung geht an der Arbeitsrealität vieler Menschen vorbei.

  • Sie unterliegt z.T. gefährlichen Illusionen – Demokratisierung von Entscheidungen führt zu Kollektivierung von Verantwortung und damit zu Unverbindlichkeit.
  • Sie geht von einem Menschenbild aus, das nur einen Teil von uns charakterisiert (nicht jeder Mensch möchte selbstbestimmt arbeiten).
  • Sie ignoriert vor allem die Beschränkungen, die sich aus den Arbeitsinhalten ergeben (eine Pflegekraft kann nicht vom Café aus arbeiten).

Viele Impulse von New Work sind trotzdem richtig. Sie stellen unsere Arbeitsweise zu Recht in Frage.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema im Artikel “Hören Sie nicht auf die Dampfplauderer” von Kai Anderson in der aktuellen Sonntagsausgabe der F.A.Z.

Wichtiger aber als die Frage, wie wir in Zukunft arbeiten, ist die Frage, was wir in Zukunft arbeiten. Wie stellen sich die Arbeitsinhalte dar, wenn neue Technologien Einzug halten. Welche Tätigkeiten machen die Berufsbilder der Zukunft aus? Und welche Kompetenzen brauchen wir dafür? Wie erlangen wir diese?

Wir sehen die Beantwortung dieser Fragen als die wichtigste Aufgabe des HR-Managements in den nächsten Jahren. Wir bezeichnen dieses strategische Handlungsfeld als ‘Human Work(s)’ und widmen ihm eine neue Veranstaltungsreihe, die im September in Köln beginnt.

Über den Autor

Kai Anderson ist einer der führenden Veränderungsexperten in Europa. Er ist Gründer und Vorstand der auf Transformation und People Management spezialisierten Unternehmensberatung Promerit. Executives vertrauen seiner Expertise in Organisations- und Kulturentwicklung bei der Neuausrichtung ihres Unternehmens.

Das Personalmagazin hat ihn 2017 wiederholt zu einem der „40 führenden Köpfen im Personalwesen“ benannt. KaiAnderson ist regelmäßig Redner in Fachveranstaltungen und Autor der Bücher „Das agile Unternehmen“ und „Digital Human – der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung“.

2019 Global Talent Trends Webcasts – Jetzt anmelden!

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Wir freuen uns, die Ergebnisse von Mercers 2019 Global Talent Trends Studie in einer kostenlosen globalen Webcast-Serie zu präsentieren. Nehmen Sie an unseren kommenden Live-Events teil, um mehr über die wichtigsten Trends dieses Jahres zu erfahren und finden Sie heraus, wie zum Beispiel leistungsstarke Unternehmen ihre Mitarbeiter für die Zukunft aufbauen.

Die diesjährige Studie konzentriert sich auf die Bedeutung von Konnektivität im Human Age Zeitalter. In Anbetracht der mit dem ständigen Wandel verbundenen Humankapitalrisiken erkennen Unternehmen, dass die human-zentrierte Transformation der Schlüssel ist, um Veränderungen erfolgreich zu gestalten.

TRENDS WEBCASTS IN IHRER REGION

Melden Sie sich hier an.

 

Fünf Unternehmen wurden mit dem Corporate Culture Award ausgezeichnet

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Frankfurt am Main- Am 15. November 2018 hat der Corporate Culture Award (CCA) Premiere gefeiert. Der erste Preis für eine herausragende Unternehmenskultur wurde im feierlichen Rahmen des 10. Deutschen Wirtschaftsforums in der Frankfurter Paulskirche verliehen. Zu den Preisträgern zählen Heraeus in der Kategorie “Digital Culture”, die PSD Bank in der Kategorie “Change”, die Otto Group erhielt den Preis in der Kategorie “Shared Value” und Kärcher freut sich über die Auszeichnung in der Kategorie “Best Story”. Zudem wurde Covestro mit einem Sonderpreis für Innovationskultur ausgezeichnet.

Gemeinsam mit dem Kultur-Analysten Deep White, der Serviceplan Gruppe, sowie der ZEIT hat die HR- und Transformations-Beratung Promerit erstmalig den Corporate Culture Award verliehen.  Fünf Unternehmen wurden für ihre herausragende Unternehmenskultur ausgezeichnet.

Die Auszeichnung, die von nun an jährlich vergeben wird, basiert auf einem zweistufigen Verfahren, in dem eine Jury mit Vertretern aus Wissenschaft, Medien und Unternehmenspraxis die Kultur von Unternehmen und deren Führungspersönlichkeiten bewertet. Im zweiten Schritt wurde eine wissenschaftlich fundierte Kulturanalyse durchgeführt. Bei der ersten Auflage der Auszeichnung wurden aus 153 Nominierungen 13 Finalisten ermittelt.

Heraeus – Gewinner in der Kategorie “Digital Culture”

Heraeus ist der weltweit größte Hersteller von synthetischem Quarzglas. Mit mehr als 100 Standorten in 40 Ländern zählt es zu den größten Familienunternehmen Deutschlands. Heraeus hat erkannt: die kompetenten und motivierten Mitarbeiter sind der entscheidende Erfolgsfaktor. Sie zeigen Eigeninitiative und die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln – eben weil das Unternehmen selbst die entsprechenden Möglichkeiten dafür schafft. Und das gelingt nur auf der Grundlage einer gewachsenen Unternehmenskultur. So lässt sich die herausragende Performance im Bereich der Kategorie „Corporate Citizenship“ erklären.

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    Mit „TRAIN THE TEAM“ hat Heraeus eine digitale Lernplattform eingeführt, die von rund 650 Mitarbeitern des Unternehmens genutzt wird. Sie ist Grundlage der unternehmerischen Wissenstransformation. Einarbeitungsprozesse werden nachhaltig verbessert, Kompetenzen werden weiterentwickelt. Erfahrung und Wissen wird gesammelt. Innovationen werden vorangetrieben. Das „Learning Management System“ von Heraeus führt die Mitarbeiter in eine digitale Welt – und das erweist sich bislang als voller Erfolg.

PSD Bank – Gewinner in der Kategorie “Change”

Die PSD Bank Nürnberg ist eine Direktbank mit persönlicher Beratung.  Dienstleistungen und Vorteile einer Privatkundenbank werden mit Konditionen und Prozessen einer Direktbank verbunden – gehandelt wird nach genossenschaftlichen Werten.

Im Jahr 2015 überarbeitete die PSD Bank ihre gesamte Positionierung. Diese wurde dann in konkrete USPs für die Kunden und in Maßnahmen für die Mitarbeiter übersetzt. Das Missions-Statement „Klar in jeder Beziehung“ wurde entwickelt. In einem Dreiklang aus neuen Arbeitsformen, dem Miteinander und der Verantwortung etabliert sich eine messbare Unternehmenskultur.

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    Die Ergebnisse des umfangreichen Prozesses finden sich im „Culture Book“, für das das Unternehmen ausgezeichnet wird.

    Unter allen Einreichungen hat die PSD Bank den insgesamt höchsten Value Performance Index bei der Kulturanalyse erreicht. Dieser Wert bezieht sich auf Kulturdimensionen wie „Menschlichkeit“, „Kompetenz“ und „Corporate Citizenship“ und bestätigt die ausgeprägte Werteorientierung in den Bereichen „Kreativität“, „Risiko-Bereitschaft“, „Fehlerkultur“ und „Offenheit gegenüber neuen Ideen“.

Otto Group – Gewinner in der Kategorie “Shared Value”

Die Otto Group überzeugte mit ihrem außergewöhnlichen „impACT“ -Managementprozess. Dieser analysiert die Auswirkungen aller geschäftlichen Tätigkeiten entlang der Wertschöpfungskette vom Ursprung der Produkte bis zum Verkauf. Bei einem Pullover z.B. wird der Weg bis zum Baumwollpflücker im Ursprungsland rückverfolgt, um ganz konkret die ökologische Belastung für die Umwelt zu beziffern.

Auf dieser Basis solcher faktenbasierten Untersuchungsergebnisse  können Geschäfts-Prozesse gleichermaßen effizient und nachhaltig ausgerichtet werden. So gelingt es, Defizite, die durch Geschäftstätigkeit eines Unternehmens auf Mensch und Natur entstehen, auszugleichen und gleichzeitig einen gesellschaftlichen Mehrwert zu stiften.

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    Dass der Gewinner der Kategorie Mehrwert stiftet, der nicht nur auf Postern an Bürowänden hängt, sondern messbar ist und gelebt wird, bestätigen auch die Mitarbeiter im Rahmen der Kulturanalyse. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie wirtschaftliches Denken, gesellschaftliche Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Kultur des Unternehmens verankert sind.

Kärcher – Gewinner in der Kategorie “Best Story”

Die Erfolgsgeschichte begann bereits im Jahr 1935, als das Familienunternehmen gegründet wurde. Von Europa über Asien, Amerika, Afrika und Australien: Mehr als 12.000 Mitarbeiter aus knapp 70 Ländern sind heute im Unternehmen tätig.

Die Initiative „Culture Excellence“ schafft bei Alfred Kärcher SE & Co. KG einen geschützten Rahmen für die Entwicklung der Unternehmenskultur. Mitarbeiter werden dazu angehalten, selbst bei der Kulturgestaltung mitzuwirken. Dazu wurden viele Formate, Workshops und Events ins Leben gerufen, die sich mit Kulturfragen beschäftigen. Ein besonders passendes Beispiel ist das „Employee World Meeting“, bei dem länder- und funktionsübergreifende Teams gemeinsam an Kultur arbeiten. Dieses breite Methodenspektrum wurde von der Jury als besonders positiv bewertet.

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    Neben all diesen Ideen und Projekten gibt es dabei speziell eine Person, die als Treiber der Kultur festgehalten werden kann. Es handelt sich um den CEO des Unternehmens, der nicht nur auf Vorstandsebene unterwegs ist, ganz im Gegenteil. In Formaten wie „Auf einen Kaffee mit…“ führt er unzählige Gespräche mit den Mitarbeitern und setzt sich damit auseinander, was intern wirklich gebraucht wird.

    Kärcher zeigt beispielhaft, dass Kommunikation ein Weg ist und kein Ergebnis. Die Verbindung von Strategie und Kultur ist entscheidend.