News

“Der Weg zur digitalen Transformation ist kein leichter”

· News, Presse

Personalwirtschaft – Ausgabe 12/2017 „HR-Managementberatung“– Der Weg zur digitalen Transformation ist kein leichter, vor allem für HR. Alle spüren den Veränderungsdruck, sehen sich aber vielfach im Schlepptau der Digitalisierung gefangen. Was hat Bestand, was muss dringend verändert werden? Dr. Daniel Tasch im Experten Interview des Round Table HR-Management.

Für Daniel Tasch besteht die Transformation immer aus drei Dimensionen: Die Purpose-Achse lege die strategische Richtung und unternehmerische Identität fest. Dadurch ändern sich die Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte bezüglich Verhalten, Zusammenarbeit, Aufgaben und Kompetenzen – die sogenannte People-Achse. In einem dritten Schritt zieht die Übersetzung der Strategie in das Tagesgeschäft Änderungen an Prozessen, Schnittstellen und eventuell an der Organisation nach sich. In diesen Bereich falle New Work. „Einfach nur ein andere Arbeitsumgebung und neue Kommunikationswege zu schaffen, bedeutet noch keinen erfolgreichen Transformationsprozess.“

„Eine moderne und wirksame HR-Funktion hat alle wesentlichen Stellhebel für eine erfolgreiche Transformation selbst in der Hand.“ Dr. Daniel Tasch, Vorstand, Partner, Promerit AG

Der Vorstand und Partner der HR und Transformationsberatung Promerit wünscht sich eine stärkere Professionalisierung der HR-Funktion. „Solange es der HR-Funktion nicht immer gelingt, ihre operationale Exzellenz in den Griff zu bekommen, sei es im Recruiting oder Onboarding, solange brauchen wir nicht über neue strategische Modelle zu sprechen.“ Gefordert sei eine exzellente Leistung im Sinne einer professionellen und selbstbewussten Unterstützungsfunktion in der Wertschöpfungskette. Tasch empfiehlt, dass sich HR neue Allianzen im Unternehmen suchen solle, um seine Position zu stärken. So könne beispielsweise die Transformation eines Unternehmens insbesondere im Zusammenwirken mit der Strategiefunktion und der Unternehmenskommunikation wirksam begleitet werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Special HR-Managementberatung sowie hier als PDF.

Mit dem Klick auf die Social Media Buttons werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet.

Kai Anderson: „Am Anfang steht der Mensch“

· News, Presse

Interview mit Kai Anderson im Online-Magazin “Digitaler Mittelstand” vom 04. Dezember 2017:

Sie stellen in Ihrer Einleitung zum Buch fest, dass unsere Welt ungeheuer digital geworden ist. Ist das nicht eine Binsenweisheit?

Ja klar, dennoch meinen viele Menschen, dass die Digitalisierung nur etwas mit Rechnern und ihrem PC zu tun hat. Der Anteil dessen, was wir Digitalisierung nennen, nimmt in unserem Leben mit jedem Tag zu. Wie wir arbeiten, was wir arbeiten, was und wie wir kommunizieren und interagieren, verändert sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Wir unterschätzen auch die Folgen und die Dynamik der Digitalisierung, also wie stark und wie schnell sich alles verändert hat. Bei diesem Tempo neigen wir dazu, die Entwicklung nicht mehr zu hinterfragen. Zum Beispiel unser Smartphone: Studien belegen, dass wir täglich mindestens zwei Stunden mit dem Handy verbringen, einem Gerät, das vor einem Jahrzehnt noch gar nicht existierte.

 

Woran liegt es, dass die meisten Anwender sich kaum mit den Folgen der Technisierung beschäftigen?

Zum Mantra der Digitalisierung gehört auch die Einfachheit der Bedienung und Nutzung. Man denkt einfach nicht darüber nach, weil alles so schön bequem ist. Das hat sich so regelrecht in unser Leben eingeschlichen. Dazu kommt, dass wir sehr technikverliebt sind: Für alles gibt es scheinbar eine digitale Lösung.

 

Andererseits gibt es noch viele Menschen, die in der traditionellen Industriedenke verharren, nach dem Motto: Es läuft doch alles bestens. Warum fällt es diesen Menschen so schwer, sich zu verändern und das Neue zu umarmen?

Es liegt am individuellen Verhalten des Einzelnen. Dennoch gilt als Faustregel, dass rund 20 Prozent der Mitarbeiter im Unternehmen veränderungsfähig sind. Etwa 10 bis 20 Prozent wollen oder können nicht; die Mehrheit, also 60 bis 70 Prozent, sind abwartend. Die Deutschen sind insgesamt sehr veränderungswillig, im Gegensatz zu ihrem Image mit der „German Angst“.

 

Sie sagen voraus, dass disruptive Techniken deutlich mehr Arbeitsplätze vernichten werden, als neue entstehen. So etwas wie sichere Arbeitsplätze wird es künftig nicht mehr geben. Das klingt doch sehr düster …

Ich meine vor allem Arbeit im Sinne von Arbeitszeit. In Summe ist das über die Jahrzehnte deutlicher weniger geworden. Daraus ergeben sich ganz neue Fragen: Wie beschäftigen wir die Leute? Wie verteilen wir die Arbeit? Welche neuen Arbeitsformen gibt es? Es scheint zumindest so, dass wir zunehmend Routinetätigkeiten abschaffen werden. Das Service-Center der Zukunft zum Beispiel wird komplett automatisiert sein. Chatbots übernehmen den Kundendienst – wir werden davon nichts merken.

Sie setzen sich dafür ein, die Balance zwischen Beschäftigung und Kaufkraft zu erhalten. So wird die Welt nicht von wenigen Superreichen dominiert. Ist das aber nicht schon längst eingetreten?

Wir müssen jedenfalls aufpassen, dass die Kluft nicht zu groß wird. Wir können auch den Standpunkt vertreten, dass wir nicht alles immer technisch umsetzen, was auch technisch möglich ist. Sind uns Menschen nicht wichtiger? Wir müssen das also in einer gewissen gesellschaftlichen Verantwortung sehen. Daher gehen die Diskussionen mit der Robotersteuer oder mit dem bedingungslosen Grundeinkommen schon in die richtige Richtung. Doch es ist wichtig zu verstehen: Das müsste weltweit umgesetzt werden, sonst sind wir national nicht mehr wettbewerbsfähig.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Mit dem Klick auf die Social Media Buttons werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet.

Promerit gewinnt HR Excellence Award in der Kategorie Talent Acquisition Strategie

· Blog, News

Promerit gewinnt HR Excellence Award in der Kategorie Talent Acquisition Strategie

Gemeinsam mit dem Kunden Infineon ist Promerit mit dem HR Excellence Award 2017 in der Kategorie Talent Acquisition Strategie (Konzerne) ausgezeichnet worden. Bei dem prämierten Projekt würdigte die Jury den konsequent strategischen Ansatz, bei dem Recruiting konsequent auf die wichtigsten Zielgruppen ausgerichtet und gezielt mit Talent Marketing verzahnt wurde.

Beim Projektansatz wurden Analogien aus Marketing und Vertrieb auf die Personalgewinnung übertragen: nach der Definition von strategischen Schlüsselfunktionen wurde zunächst ein Talent Acquisition Produktportfolio entwickelt, das eine differenziertere Bearbeitung der Zielgruppen abhängig von der Verfügbarkeit am Markt und ihrer strategischen Relevanz zulässt. Für die wichtigsten Zielgruppen wurden Personas entwickelt und jeweils sowohl Selling (gezielte Botschaften) als auch Sourcing-Strategien (Kanäle, Zielfirmen, Veranstaltungen) definiert. Dafür wurden auch die Rollen im Recruiting überarbeitet und konsequent auf sogenannten Talent Attraction Manager (TAMs) ausgerichtet, die Active Sourcing und Marketing-Maßnahmen kombinieren können. Im Ergebnis stehen vier mal mehr besetzte Jobs bei einer gleichzeitigen drastischen Reduktion der Headhunterkosten.

Das Projektteam um die Projektleiterin Luzia Fink und den Projektverantwortlichen Michael Eger feierten den Erfolg gemeinsam mit den Kollegen von Infineon um Nicole Goodfellow und Severine Fiegler. Promerit Partner Michael Eger: „Entscheidend für den Erfolg des Projekts waren nicht nur der wirklich strategische Ansatz und die konsequente Umsetzung, sondern auch die direkte Einbindung der Talent Attraction Manager in das Projektteam und die Offenheit von Infineon für Ideen. In Summe ist das nicht nur ein tolles Ergebnis, sondern das Projekt hat auch viel Spaß gemacht!“

Für weitere Informationen zum Projekt oder zu den Beratungsleistungen im Bereich Talent Acquisition steht Ihnen Michael Eger gerne zur Verfügung.

Mit dem Klick auf die Social Media Buttons werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet.

Promerit auf dem hub.berlin

· News, Veranstaltungen

Treffen Sie uns auf der hub.berlin, Europas interaktives Business Festival für digitale mover und maker. Am 28. November 2017 kommen auf der hub.berlin mehr als 2500 führende Meinungsmacher, Entrepreneure, Wissenschaftler und Politiker zusammen, die den Weg in die digitale Zukunft ebnen.

Getrieben von der hohen Veränderungsgeschwindigkeit und Komplexität der digitalen Transformation neigen wir dazu, dabei etwas Entscheidendes zu übersehen: Es ist der Mensch, der im Gravitationszentrum der Transformation, die wir Digitalisierung nennen, steht.

Wie stellen wir sicher, ihm die nötige Aufmerksamkeit zu geben? Wie etablieren wir eine digitale Kultur in Organisationen? Wie können wir digitale Kompetenzen entwickeln? Was ist ein angemessenes Arbeitsumfeld für das, was wir als „New Work Order“ bezeichnen?

Wir geben Antworten auf diese Fragen.

Mit dem Klick auf die Social Media Buttons werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet.

Digital Human

· Blog, News

Digitalisierung? Dumm nur, wenn man den Menschen vergisst!

Ja, das Digitale Zeitalter hat begonnen. Und ja, wir leben in einer VUCA Welt. Die Dinge ändern sich schneller als je zuvor. Und sie werden komplexer als jemals zuvor. Getrieben von dieser hohen Veränderungsgeschwindigkeit und Komplexität neigen wir dazu, dabei etwas Entscheidendes zu übersehen: Es ist der Mensch, der im Gravitationszentrum der Transformation, die wir Digitalisierung nennen, steht.

Wie stellen wir sicher, ihm die nötige Aufmerksamkeit zu geben? Wie etablieren wir eine digitale Kultur in Organisationen? Wie können wir digitale Kompetenzen entwickeln? Was ist ein angemessenes Arbeitsumfeld für das, was wir als „New Work Order“ bezeichnen?

Antworten geben Kai Anderson, Vorstand Promerit AG, und Dr. Bettina Volkens, Vorstand Lufthansa Group, im Buch „Digital Human – der Mensch im Mittelunkt der Digitalisierung“.

Autoren wie Roland Boekhout, Vorstand ING Group, Thomas Ebeling, CEO ProsiebenSat1, Christian P. Illek, Vorstand Telekom, und viele weitere geben in spannenden Beiträgen Einblicke in ihre Digitalisierungsprojekte.

„Digital Human – der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung” ist am 09. November 2017 als Buch und e-Book im Campus Verlag sowie als Hörbuch bei audible erschienen.

Buchpremiere Digital Human

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Gisbert Rühl | Vorstand Klöckner & Co
Prof. Dr. Key Pousttchi | Professor Uni Potsdam
Gerald Meyer | Moderator
Dr. Bettina Volkens | Vorstand Lufthansa Group
Kai Anderson | Vorstand Promerit AG

Mit dem Klick auf die Social Media Buttons werden Sie auf eine externe Seite weitergeleitet.