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Digitale Transformation: “Laterale Führung” eröffnet bessere Chancen für Frauen

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Feldkirchen bei München, 26.09.2018

Beim Authors-MeetUp auf der Messe herCAREER ist einer der gefragtesten Veränderungs- und HR-Experten Deutschlands zu Gast: Kai Anderson stellt sein jüngstes Buch vor. Gemeinsam mit Bettina Volkens, Personalvorstand der Lufthansa, hat er den Titel “Digital Human. Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung” herausgegeben. Wir sprachen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Promerit AG schon vor seinem Auftritt in München darüber, wie Arbeitgeber eine menschliche Digitalisierung vorantreiben können.

Herr Anderson, mit dem Titel Ihres Buches “Digital Human” suggerieren sie, dass eine humane Digitalisierung kein Selbstläufer ist. Doch wenn alles immer schneller, besser und vernetzter wird, ist das doch gut für die Menschen und somit auch für Mitarbeiter, oder?

Wir sehen das tatsächlich zuerst einmal positiv. Damit unterscheiden wir uns vom Mainstream in Deutschland. Wir sollten zuerst die Chancen der Digitalisierung sehen, sie als technischen Fortschritt verstehen, der Teil unserer menschlichen Evolution ist. Richtig eingesetzt kann die Digitalisierung unser aller Leben weiter verbessern. Wir können damit die großen Probleme der Welt lösen und uns von langweiligen, monotonen Tätigkeiten freimachen. Falsch eingesetzt kann aus dem Segen ein Fluch werden. Das haben wir mit den sozialen Medien im letzten US-Wahlkampf erlebt. Wir müssen also einen aufgeklärten Umgang mit der Digitalisierung entwickeln. Wir müssen akzeptieren, dass sich Berufsbilder massiv verändern werden, teilweise sogar verschwinden. Dafür entstehen neue Berufe – das ist nichts Neues, nur die Geschwindigkeit nimmt zu.

Slogans wie “bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt” kennen Bewerber und Bewerberinnen aus Hochglanzbroschüren der Arbeitgeber. Inwiefern sind die Aussagen der Personalvorstände in Ihrem Buch mehr als Plattitüden?

In unserem Buch gibt es konkrete Beispiele, wie eine menschenzentrierte Digitalisierung erfolgreich bewerkstelligt wurde. Der Rahmen ist eine Philosophie, die auf den Menschen als Ausgangspunkt und Endpunkt von Veränderung setzt. Das ist keine Plattitüde, sondern der Kern funktionierender Organisationsentwicklung. Nicht nur Personalvorstände, sondern immer mehr Geschäftsführungen und Vorstände verstehen, dass der Schlüssel zur Transformation von Unternehmen im People Management liegt.

Wie gut nutzen Arbeitgeber technische Errungenschaften schon zum Wohl der Arbeitnehmer – etwa für größere Flexibilität von Arbeitszeit und Arbeitsort oder innovative Arbeitsumgebungen?

Das ist kein technisches Thema mehr. Was mit Telearbeitsplätzen bereits in den 90er Jahren begonnen hat, ist mit unseren heutigen technischen Möglichkeiten problemlos zu ermöglichen. Die Schwierigkeit liegt in der Art der zugrunde liegenden Arbeit. Es gibt Tätigkeiten, die sich nicht von zuhause oder vom Strand aus erledigen lassen. Oft fehlen vernünftige Regeln und das Thema liegt im Ermessen der Führungskraft, die dem Thema mehr oder weniger aufgeschlossen gegenübersteht.

Welche konkreten Ansätze von Unternehmen in Sachen humanzentrierte Innovationen haben Sie bei den verschiedenen Inputgebern und Autoren des Buches am meisten beeindruckt?

Nehmen wir das Beispiel Otto Group: Unter dem Namen Kulturwandel 4.0 wird hier Kommunikation auf Augenhöhe ermöglicht. Die Kompetenzen und Stärken von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden dort eingesetzt, wo sie den größten Nutzen bringen. Ebenso werde Hierarchiedenken eingerissen, um neue Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten zu schaffen.

Oder die Telekom: Hier lautet das Programm UQBATE: Engagierte Mitarbeiter werden ermutigt vielversprechende Geschäftsideen jenseits aller Berichtslinien zu entwickeln und voranzutreiben.

Bestes Beispiel ist auch Klöckner: Hier steht der Dialog im Vordergrund. 360 Grad Feedback – auch per App – sind angesagt. Es gibt eine Digital Academy mit unbegrenzter Online-Schulung während der Arbeitszeit oder Digi Days, um die Mitarbeiter zu informieren und Ideen zur weiteren Digitalisierung zu entwickeln.

In einem Beitrag des Buches fordert Stefan Ries, Personalvorstand von SAP, “mehr Punkrock”. Was ist damit konkret gemeint?

Stefan Ries beschwört damit den Non-Konformismus, das Querdenken. Was provokativ daher kommt ist oft notwendig, um Barrieren in Strukturen und im Kopf zu überwinden. Das ‘Silo-Denken’ ist das größte Hindernis für Unternehmen zu mehr Kundenorientierung und entsprechenden Lösungen.

Inwiefern verschieben sich mit der Digitalisierung Machtverhältnisse in Unternehmen und wie sinnvoll oder gefährlich ist das für Konzerne?

Wir erleben in Unternehmen gerade den Verlust der Informationshoheit. Das ist eine gute Nachricht für alle Mitarbeiter und eine schlechte für Führungskräfte, die ihre Autorität darauf abgestellt haben. Ich bin überzeugt, dass das für jedes Unternehmen eine gute Entwicklung ist. Transparenz und Offenheit ist der Nährboden für Partizipation und Engagement – davon kann man als Unternehmen und als Mitarbeiter nur profitieren. Instant Feedback und bottom-up Feedback werden zudem unser Führungsverständnis und -verhalten so nachhaltig verändern wie kein Training.

Wie können Frauen von dieser Veränderung profitieren?

Informationshoheit und Verstecken vor Autorität gehört zu den Spielchen, die Frauen allgemein abgeschreckt haben, Führungspositionen einzunehmen. Die Veränderungen werden ein Umfeld schaffen, das für Frauen und Männer gleiche Voraussetzungen schafft und das stärkt, was wir heute als laterale Führung bezeichnen. Das liegt Frauen eher als Männern und damit haben wir eine Chance auf echte Kulturveränderung im Unternehmen und deutlich mehr Frauen in Führungspositionen.

Wer flache Hierarchien und eine hohe Innovationsdichte in Unternehmen schätzt, geht eher in ein Start-up oder ein cooles Jungunternehmen. Oder warum sollten sich Beschäftigte diesbezüglich für Konzerne entscheiden, die Sie ja mit dem Buch vorwiegend im Blick haben?

Wir haben in unserem Buch bewusst auf die etablierten Organisationen gesetzt. Start-ups sind ohnehin digital – aber nicht unbedingt human. Schauen Sie sich mal die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung an, das grenzt oft an Ausbeutung. Viele große Unternehmen öffnen sich jetzt und schaffen eine Umgebung, die denen der Start-ups nicht unähnlich ist. Das sollte man sich durchaus genauer ansehen.

Keiner weiß, was die Digitalisierung in den nächsten Jahren noch an Veränderung bringen wird. Somit steht auch in den Sternen, welche Berufsbilder künftig gefragt sind. Wie können Unternehmen und Beschäftige dennoch Weiterbildung zukunftsweisend gestalten?

Indem sie die Notwendigkeit erkennen, sich darüber Gedanken zu machen und damit beginnen. Dr. Susanne Pauser von der Wüstenroth & Württembergischen beschreibt ein Verfahren, das dazu hervorragend geeignet ist. Der Anlass für dieses Projekt war die Überlegung, dass die Ausbildung zum Versicherungsfachangestellten schon jetzt nicht mehr die richtigen Inhalte hat. Wir haben uns von dem Gedanken ausgehend sehr strukturiert mit den Veränderungen von Tätigkeiten in verschiedenen Berufsbildern auseinandergesetzt, um Erkenntnisse für die notwendigen Umqualifizierungen zu gewinnen.

Bitte vervollständigen Sie abschließend den Satz: Digital Human ist, wenn…

…beides kein Wiederspruch mehr ist.

Interview: Stefanie Hornung (herCAREER)

Auf der herCAREER präsentiert Kai Anderson sein Buch Digital human: Der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung”: Donnerstag, 11. Oktober 2018, 16.45 bis 17.30 Uhr beim Authors-MeetUp in Halle 2 des MTC World of Fashion.

Über die herCAREER

Die herCAREER adressiert Frauen in allen Karrierephasen – vom Jobeinstieg über eine Fach- und Führungskarriere bis hin zur Gründung eines Unternehmens.

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When Emotions meet Technology: Promerit bei der Hiring Success 2018

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Gemeinsam mit SmartRecruiters lädt Promerit am 18. und 19. September 2019 zur Hiring Success in Berlin ein. Die Veranstaltung findet zum ersten Mal auf europäischem Boden statt und ist mit führenden Köpfen aus der Talent Acquisition hochrangig besetzt.

Michael Eger, Partner bei Promerit und Luzia Fink, Managerin werden in ihrem Vortrag „when emotion meet technology“ die Kandidatenperspektive einnehmen und die digitalen und nicht-digitalen Touchpoints im Prozess genauer beleuchten. Ziel ist es, der Frage nachzugehen, welche der aktuell zahlreichen Tools und Startups im Recruiting am Markt eigentlich sinnvoll sind und wie Unternehmen sie sinnvoll auswählen können…

Darüber hinaus wird das Promerit Smartrecruiters Team um Martin Kühnert und Karsten Lauer in einer Produktdemo den Implementierungsansatz von Promerit vorstellen. Anhand von Beispielen wird dabei deutlich, wie Promerit Business Verständnis, Recruiting-Know-how und umfangreiche technologische Kenntnisse kombiniert.

Transform Your Business Festival Berlin

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Promerit @ Transform Your Business from 13 – 15 September, 2018 in Berlin

Transform Your Business ist das dreitägige internationale Business Festival rund um Transformation und Digitalisierung in Berlin. Es ist eine Plattform für Experten aus Europa, um Megatrends wie AI, New Work, Data Analytics und deren Anwendung auf HR, Vertrieb, Kommunikation und Marketing zu diskutieren. TYB findet vom 13. bis 15. September 2018 in Berlin statt.

Promerit ist stolz darauf, mit dem einzigartigen Workshop “Synthesis”, Teil von Transform Your Business zu sein. Synthesis kombiniert Expertenkonferenz, Peer Exchange und Talent Hackathon für agile Organisationsentwicklung. Machen Sie mit uns eine Erfahrung, die Ihr Unternehmen verändern wird.

SYNTHESIS // powered by Promerit & Mercer
Transformieren Sie Ihr Unternehmen – organisatorische Agilität in einer digitalisierten Welt

Realistisch betrachtet erleben wir aktuell die geringste Veränderungsgeschwindigkeit in unserem Leben – dennoch fühlt es sich jetzt schon ziemlich rasant für uns an. Um hier Schritt halten zu können, haben wir ein einzigartiges Erlebnis geschaffen, um Grenzen zu verschieben und die Teilnehmer dazu herausfordern, die Probleme von heute und morgen aus neuen Blickwinkeln zu sehen. Eine Echtzeit-Lernumgebung, die unser Denken nicht in einen Konferenzraum, sondern in die reale Welt versetzt. Wie immer, wenn es um Visionen geht, ist dies ein Experiment.

WHAT`s IN IT FOR YOU

  • Seien Sie Teil eines einzigartigen Erlebnisses, bei dem Grenzen verschoben werden und heutige und zukünftige Herausforderungen von Unternehmen aus neuen Blickwinkeln betrachtet werden
  • Sie erhalten einen Überblick, wie Sie Ihre agile und digitale Transformation vorantreiben können
  • Geteilte Herangehensweisen und Erfahrungen von Experten und Teilnehmern
  • Praktische Impulse für Ihre eigene agile und digitale Roadmap
  • Treffen und Networking mit inspirierenden Vordenkern sowie Stakeholdern Ihrer Community

KEY FACTS

  • Mehr als 50 internationale Teilnehmer
  • Eine Echtzeit-Lernumgebung, die unser bestes Denken nicht in einem Konferenzraum, sondern in die reale Welt brachte
  • 4 Stunden interaktive Sitzungen, Dialog und Networking
  • Immersive Galerie mit 4 zentralen Themen zur Förderung der agilen und digitalen Transformation
  • Framestorming und Synthese-Hackathon-Sessions, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten
  • Aktionsplanung und praktische Ansätze für Ihre Unternehmens-Roadmap zur Beschleunigung der agilen und digitalen Transformation

ZENTRALE AGENDAPUNKTE:

  1. Schlüssel-Impuls: Immersive Future Gallery
    Erforschen Sie 4 wichtige Hebel innerhalb der zukünftigen Organisation: Strategie, Kultur, Talent & Führung und Prozesse & Strukturen
  2. Re-Framing: Framestorming
    Crowdsource, Reframe und Priorisierung der drängendsten Fragen für jeden Hebel
  3. Umdenken: Synthese Hackathon
    Bewerten Sie die Reife Ihrer eigenen Organisation und entwickeln Sie daraus eine Business-Leinwand
  4. Neugestaltung: Aktionsplanung
    Erstellung einer maßgeschneiderten Roadmap für eine zukunftsorientierte agile & digitale Organisation

 

Besuchen Sie uns in Berlin – wir freuen uns, Sie im September bei TRANSFORM YOUR BUSINESS zu sehen.

Deutscher Human Resources Summit

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Der 9. Deutsche Human Resources Summit  findet am 18./19. Oktober 2018 in Frankfurt am Main statt.

Freuen Sie sich auf das diesjährige Thema „Zeitenwende“: Dabei geht es um fundamentale Veränderungen von Organisationen, Funktionen und Prozessen in Unternehmen. Etablierte Organisationen bauen neue agile Teams und Bereiche auf, um neue Geschäftsideen sowie disruptive Innovationen zu entwickeln und um auf Veränderungen im Markt schneller reagieren zu können.

Diskutieren Sie mit Experten diese und weitere Themen:

  • Transformation von Konzerneinheiten in agile Organisationen – wie sieht die Arbeitswelt von morgen in etablierten Organisationen aus?
  • Mensch oder Maschine: Wie gestalten sich die Arbeitsprozesse der Zukunft?
  • HR auf den Kopf gestellt: Wo liegen die neuen Aufgaben und Herausforderungen für die HR-Funktion?

Programmempfehlung:

Themenforum IV “Personalmanagement für die Arbeit 4.0 mit Dieter Kern, Leiter People & Organizational Excellence Practice bei Mercer.

Das vollständige Programm finden Sie hier. Bei Fragen rund um den Deutschen Human Resources Summit können Sie sich an corinna.rygalskimercer.com wenden

Die digitalen Humanisten: Bettina Volkens und Kai Anderson

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Digital Human:
Dr. Bettina Volkens und Kai Anderson im Interview

Erschienen in der Ausgabe 2018.2019, karriereführer digital / Bild Laslo Dani (Jane Uhlig PR)

Bettina Volkens ist Personalvorstand bei der Lufthansa, Kai Anderson ein gefragter Experte für Change-Management. Zusammen haben die beiden ein Buch geschrieben, das Wege in eine humane Digitalisierung aufzeigt. Im Interview erklären sie, warum emotionale Intelligenz wichtiger denn je sein wird und die junge Generation ihren digitalen Lifestyle in der Arbeitswelt unbedingt beibehalten sollte. Die Fragen stellte André Boße.

Frau Volkens, Herr Anderson, wohin geht der Weg, wird unser Leben immer digitaler – oder die digitale Welt immer menschlicher?

Volkens: Digitalisierung beeinflusst sämtliche Lebensbereiche. Im privaten sowie im unternehmerischen Umfeld. Insbesondere die jetzt nachrückenden Generationen sind viel natürlicher mit dieser Entwicklung aufgewachsen und wurden von ihr geprägt. Wenn wir uns weiter darauf einlassen und es gelingt, diese Entwicklung selbst mitzugestalten, dann kommen wir auf den Weg einer menschlichen, einer durch uns gesteuerten und beeinflussten Digitalisierung.

Anderson: Die digitale Prägung können wir nicht aufhalten – man kann von seinem Umfeld nicht nicht geprägt werden. Die Frage ist tatsächlich, ob und wie wir diese Prägung beeinflussen können. Das fängt sehr früh in der Schule an und hört im Berufsleben noch lange nicht auf. Bildung ist der Schlüssel, nur mir ihr schaffen wir das, was wir eine humane Digitalisierung nennen.

 

Warum führt eigentlich die Digitalisierung in den Unternehmen bis heute zu einer so großen Unsicherheit? Was macht diese Veränderung so besonders, warum begegnet man ihr mit so viel Sorge?

Anderson: Beim Begriff Digitalisierung startet sehr schnell das Kopfkino: Digitalisierung ist Automatisierung ist Rationalisierung ist Arbeitsplatzabbau. Dass diese Gleichung aufgemacht wird, erleben wir in vielen Unternehmen, egal in welcher Branche. Diese Reaktion ist menschlich – ganz persönlich beim Einzelnen, aber auch im Kollektiv. Dort ist sie Ausdruck einer Unternehmenskultur, die nicht offen genug ist gegenüber Veränderungen. Das ist auch ein Ausdruck von Unwissenheit: Viele Mitarbeiter in Unternehmen verstehen zu wenig von dem Thema, das auch weiterhin erstmal in der IT-Ecke verortet wird.

Gibt es einen Königsweg diese agile Kultur in den Unternehmen zu definieren und zu etablieren?

Anderson: Es gibt erstmal keinen Königsweg, jedes Unternehmen muss seinen eigenen Ansatz finden. Allerdings haben viele Organisationen vor ein paar Jahren versucht, die digitale Transformation an Digital Labs oder CDO-Organisationen zu delegieren. Die Erwartungen konnten nicht erfüllt werden. Es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass die digitale Transformation von innen passieren muss und jeder Mitarbeiter im Unternehmen mitgenommen werden sollte. Damit sind wir wieder bei digitalen Kompetenzen für alle – also einer digitalen Kultur und Führung sowie der Ausgestaltung der neuen Arbeitswelt.

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Kai Anderson gehört zu den gefragtesten Veränderungsexperten Deutschlands. Sein Spezialgebiet ist die Neuausrichtung des HR-Managements in internationalen Konzernen und Organisationen.

Bettina Volkens ist promovierte Juristin und Arbeitsdirektorin der Deutschen Lufthansa AG. Als Vorstandsmitglied ist sie verantwortlich für das Ressort Personal und Recht.