Talente gewinnen
in Zeiten von Corona

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Case Study: Recruiting Kampagne der Landeshauptstadt München: “Auch Dahoam gilt: Alle für eine, eine für Alle”. Entwickelt und live gestellt innerhalb von einer Woche (gemeinsam mit laut von leise und Mercer | Promerit.

Personalisierbare Recruiting-Sticker

Wie man elegant rekrutiert, wenn andere nicht rekrutieren.

In Zeiten, in denen Unternehmen mit allen Mitteln versuchen, die Corona Krise ohne schwere Verluste zu überstehen, rückt Recruiting in den Köpfen der Chefs weit nach hinten. Doch betrifft das wirklich alle? Nein, denn gerade jetzt suchen einige Branchen händeringend nach Personal. Im Gesundheitswesen und im Lebensmitteleinzelhandel, aber auch bei Transport und Logistik, in der Pharmaindustrie und im Kontext von Digitalisierung ist Not am Mann bzw. an der Frau.

Unabhängig davon, wie Unternehmen sich in dieser Zeit positionieren – der Markt ist in Bewegung und Geschäftsmodelle sind dynamischer denn je. Wo gestern noch der stationäre Handel florierte, boomt heute die Onlinenachfrage. Wo Mitarbeiter entlassen werden, besetzt man an anderer Stelle neu. Transformationsprozesse, die sonst von Monat zu Monat verschleppt werden, finden in diesen Zeiten schnelle Zustimmung.

Case-Study Recruiting Kampagne der Landeshauptstadt München

Case Study Landeshauptstadt München: Social Media Kampagne

Die Krise wird zum Motor für Fortschritt und Wandel: Branchen wie der öffentliche Dienst, die weniger Auswirkungen spüren oder einzelne Unternehmen, die wirtschaftlich stark genug aufgestellt sind, können diese Veränderungen am Arbeitsmarkt zu ihrem Vorteil nutzen. Die Chancen stehen gut, dass wachsende Startups oder Mittelständler plötzlich aus einem Pool an Talenten schöpfen können, die unter „normalen“ Umstanden eher zu Großkonzernen tendieren würden. Jetzt sind Top-Absolventen und Fachkräfte besser verfügbar als in einer boomenden Wirtschaft. Um die bevorzugten Zielgruppen zu erreichen, braucht es neben geeigneten Personalmarketingmaßnahmen vor allem Fingerspitzengefühl in der Kommunikation. Der Ton macht die Musik: Wie im Marketing besteht auch beim Recruiting die Gefahr, sich mit allzu platten „Corona- Kampagnen“ als Kriegsgewinner darzustellen und das eigene Image nachhaltig zu ruinieren. Das kann selbst dann der Fall sein, wenn man eigentlich etwas Gutes tut und Arbeitsplatze schafft,denn mit der falschen Botschaft weckt man schnell das Gefühl, dass „die Geier schon über dem Wettbewerb kreisen“. Wer jetzt den Wettbewerb überholen will, muss sich deshalb nicht nur wirkungsvoll und schnell, sondern auch taktvoll und elegant auf dem Arbeitsmarkt positionieren.

Wichtig für den Erfolg sind dabei unter anderem folgende Aspekte:

  • Eine klare Strategie, welche Zielgruppen jetzt und zukünftig gebraucht werden. Dies gelingt nur in enger Abstimmung mit dem Unternehmen.
  • Eine deutliche Zielgruppenabgrenzung, gerade wenn das Unternehmen unterschiedliche Signale senden muss.
  • Ein gutes Verständnis für die Vor- und Nachteile des Unternehmens für einzelne Zielgruppen sowie eine Analyse ihrer Präferenzen und Ängste.
  • Klare Aussagen in Richtung Markt und überzeugende Argumente, warum das Unternehmen gut dasteht.
  • Eine Kommunikation, die einen sachlichen Ton trifft und dabei weder aggressiv noch betont altruistisch formuliert ist.
  • Gezielte Aussteuerung qualitativ hochwertiger Kampagnen mit dem richtigen Zusammenspiel aus Text und Bild in den betreffenden Talentmärkten und Kanälen.
  • Die Argumente und Botschaften müssen haltbar sein. Wer übereilt rekrutiert und in der Probezeit wieder Kündigungen aussprechen muss, schadet dem Image. Wichtig ist hierbei vor allem auch die Konsistente Kommunikation nach innen, in Richtung der aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  • Ein Zusammenspiel aus Personalmarketing und Recruiting – gezieltes Active Sourcing mit den richtigen Botschaften und Materialien ist jetzt umso wirkungsvoller.

Wenn diese Punkte beachtet werden und Unternehmen in der Lage sind, den Markt sehr schnell mit einer geeigneten Botschaft zu bespielen, dann gelingt wirkungsvolle Kommunikation. Niemand muss sich schlecht fühlen, die eigene Position zu verbessern, wenn die Konkurrenz gerade strauchelt. McDonald’s und Aldi zeigen, dass sogar Kooperationen möglich sind: der Fastfoodriese greift dem Mega-Discounter unter die Arme und verleiht seine Mitarbeiter, um den plötzlichen Anstieg an Personalbedarf an den Kassen und an den Regalen zu decken.

Selbst Unternehmen, die während und nach der Krise einen Einstellungstopp verhängt haben, müssen den Arbeitsmarkt nicht komplett ignorieren. Im Gegenteil: eine gute gemachte Kampagne zur Kandidatenbindung und transparente Botschaften in Richtung Markt können dafür sorgen, dass sich Unternehmen auch in schwierigen Zeiten die Arbeitgebermarke nicht kaputt machen – und ihre mühsam aufgebaute Kandidatenpipeline sogar weiter füllen.

Case Study: Recruiting Kampagne #einefüralle

Am Ende bietet auch eine „Zwangspause“ am Arbeitsmarkt die Chance, die eigenen Personalmarketingkonzepte zu überarbeiten und die Kapazitäten der kaum ausgelasteten Recruiter und Personaler zu nutzen. So oder so gilt: Bei der aktuellen Krise ist noch völlig unklar, ob es nicht im Anschluss daran direkt wieder einen intensiven War for Talent geben wird. Wenn Unternehmen dann gut aufgestellt sind, sind sie dem Wettberwerb mit Sicherheit um Längen voraus.

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    Written by promeritkyra · · Blog
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