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Promerit wird Teil der Mercer Group

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Mit vereinter Stärke begleiten wir Organisationen auf dem Weg in die digitale Zukunft. Mit Menschen im Mittelpunkt.

Wir sind stolz darauf, ab Januar Teil der Mercer Group zu sein. Die internationale Präsenz von Mercer und die Innovationskraft von Promerit eröffnen unseren Kunden neue Möglichkeiten, sich fit zu machen für die digitale Zukunft. Unser Ansatz einer humanzentrierten Digitalisierung hat in letzter Zeit für viel positive Resonanz gesorgt. People & Digital ist die Kombination, die Organisationen erfolgreich macht. Die Unternehmen und Mitarbeitern gleichermaßen ermöglicht, sich die Chancen der Digitalisierung zu erschließen. Eine digitale Kultur, digitale Kompetenzen und die neue Arbeitswelt sind unser Beitrag dazu.

Promerit und Mercer teilen die selbe Begeisterung für People-Management, die gleichen Werte und die Leidenschaft für den Erfolg unserer Kunden.

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Herausforderungen und Erfolge mit Ihnen in Zukunft.

Kontakt:
Kai Anderson
Partner, Vorstand
welcomepromerit.com
+49 89 273397-30

“Der Weg zur digitalen Transformation ist kein leichter”

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Personalwirtschaft – Ausgabe 12/2017 „HR-Managementberatung“– Der Weg zur digitalen Transformation ist kein leichter, vor allem für HR. Alle spüren den Veränderungsdruck, sehen sich aber vielfach im Schlepptau der Digitalisierung gefangen. Was hat Bestand, was muss dringend verändert werden? Dr. Daniel Tasch im Experten Interview des Round Table HR-Management.

Für Daniel Tasch besteht die Transformation immer aus drei Dimensionen: Die Purpose-Achse lege die strategische Richtung und unternehmerische Identität fest. Dadurch ändern sich die Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte bezüglich Verhalten, Zusammenarbeit, Aufgaben und Kompetenzen – die sogenannte People-Achse. In einem dritten Schritt zieht die Übersetzung der Strategie in das Tagesgeschäft Änderungen an Prozessen, Schnittstellen und eventuell an der Organisation nach sich. In diesen Bereich falle New Work. „Einfach nur ein andere Arbeitsumgebung und neue Kommunikationswege zu schaffen, bedeutet noch keinen erfolgreichen Transformationsprozess.“

„Eine moderne und wirksame HR-Funktion hat alle wesentlichen Stellhebel für eine erfolgreiche Transformation selbst in der Hand.“ Dr. Daniel Tasch, Vorstand, Partner, Promerit AG

Der Vorstand und Partner der HR und Transformationsberatung Promerit wünscht sich eine stärkere Professionalisierung der HR-Funktion. „Solange es der HR-Funktion nicht immer gelingt, ihre operationale Exzellenz in den Griff zu bekommen, sei es im Recruiting oder Onboarding, solange brauchen wir nicht über neue strategische Modelle zu sprechen.“ Gefordert sei eine exzellente Leistung im Sinne einer professionellen und selbstbewussten Unterstützungsfunktion in der Wertschöpfungskette. Tasch empfiehlt, dass sich HR neue Allianzen im Unternehmen suchen solle, um seine Position zu stärken. So könne beispielsweise die Transformation eines Unternehmens insbesondere im Zusammenwirken mit der Strategiefunktion und der Unternehmenskommunikation wirksam begleitet werden.

Den vollständigen Artikel finden Sie im Special HR-Managementberatung sowie hier als PDF.

Kai Anderson: „Am Anfang steht der Mensch“

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Interview mit Kai Anderson im Online-Magazin “Digitaler Mittelstand” vom 04. Dezember 2017:

Sie stellen in Ihrer Einleitung zum Buch fest, dass unsere Welt ungeheuer digital geworden ist. Ist das nicht eine Binsenweisheit?

Ja klar, dennoch meinen viele Menschen, dass die Digitalisierung nur etwas mit Rechnern und ihrem PC zu tun hat. Der Anteil dessen, was wir Digitalisierung nennen, nimmt in unserem Leben mit jedem Tag zu. Wie wir arbeiten, was wir arbeiten, was und wie wir kommunizieren und interagieren, verändert sich in atemberaubender Geschwindigkeit. Wir unterschätzen auch die Folgen und die Dynamik der Digitalisierung, also wie stark und wie schnell sich alles verändert hat. Bei diesem Tempo neigen wir dazu, die Entwicklung nicht mehr zu hinterfragen. Zum Beispiel unser Smartphone: Studien belegen, dass wir täglich mindestens zwei Stunden mit dem Handy verbringen, einem Gerät, das vor einem Jahrzehnt noch gar nicht existierte.

 

Woran liegt es, dass die meisten Anwender sich kaum mit den Folgen der Technisierung beschäftigen?

Zum Mantra der Digitalisierung gehört auch die Einfachheit der Bedienung und Nutzung. Man denkt einfach nicht darüber nach, weil alles so schön bequem ist. Das hat sich so regelrecht in unser Leben eingeschlichen. Dazu kommt, dass wir sehr technikverliebt sind: Für alles gibt es scheinbar eine digitale Lösung.

 

Andererseits gibt es noch viele Menschen, die in der traditionellen Industriedenke verharren, nach dem Motto: Es läuft doch alles bestens. Warum fällt es diesen Menschen so schwer, sich zu verändern und das Neue zu umarmen?

Es liegt am individuellen Verhalten des Einzelnen. Dennoch gilt als Faustregel, dass rund 20 Prozent der Mitarbeiter im Unternehmen veränderungsfähig sind. Etwa 10 bis 20 Prozent wollen oder können nicht; die Mehrheit, also 60 bis 70 Prozent, sind abwartend. Die Deutschen sind insgesamt sehr veränderungswillig, im Gegensatz zu ihrem Image mit der „German Angst“.

 

Sie sagen voraus, dass disruptive Techniken deutlich mehr Arbeitsplätze vernichten werden, als neue entstehen. So etwas wie sichere Arbeitsplätze wird es künftig nicht mehr geben. Das klingt doch sehr düster …

Ich meine vor allem Arbeit im Sinne von Arbeitszeit. In Summe ist das über die Jahrzehnte deutlicher weniger geworden. Daraus ergeben sich ganz neue Fragen: Wie beschäftigen wir die Leute? Wie verteilen wir die Arbeit? Welche neuen Arbeitsformen gibt es? Es scheint zumindest so, dass wir zunehmend Routinetätigkeiten abschaffen werden. Das Service-Center der Zukunft zum Beispiel wird komplett automatisiert sein. Chatbots übernehmen den Kundendienst – wir werden davon nichts merken.

Sie setzen sich dafür ein, die Balance zwischen Beschäftigung und Kaufkraft zu erhalten. So wird die Welt nicht von wenigen Superreichen dominiert. Ist das aber nicht schon längst eingetreten?

Wir müssen jedenfalls aufpassen, dass die Kluft nicht zu groß wird. Wir können auch den Standpunkt vertreten, dass wir nicht alles immer technisch umsetzen, was auch technisch möglich ist. Sind uns Menschen nicht wichtiger? Wir müssen das also in einer gewissen gesellschaftlichen Verantwortung sehen. Daher gehen die Diskussionen mit der Robotersteuer oder mit dem bedingungslosen Grundeinkommen schon in die richtige Richtung. Doch es ist wichtig zu verstehen: Das müsste weltweit umgesetzt werden, sonst sind wir national nicht mehr wettbewerbsfähig.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

“Wandel muss ganz oben beginnen”

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Interview im Donaukurier – 17. November 2017 – An der Digitalisierung führt für Unternehmen kein Weg vorbei. Doch bei Mitarbeitern lösen Veränderungen häufig Ängste aus. Der Personal-Experte Kai Anderson erklärt, wie Firmen der Wandel in die neue Zeit dennoch erfolgreich gelingen kann.

Herr Anderson, in dem Buch, das Sie gemeinsam mit Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens geschrieben haben, fordern Sie eine “humane Digitalisierung”. Was ist das – und vor allem: Warum brauchen wir das?

Kai Anderson: Digitalisierung ist ein Thema, das sehr kontrovers diskutiert wird – sowohl öffentlich als auch innerhalb von Unternehmen. Für mich war es erstaunlich zu sehen, wie schnell wir über die Risiken der Digitalisierung diskutieren und wie wenig wir über die Chancen sprechen. Für uns als Buchautoren ist Digitalisierung zunächst mal ein Kulturthema. Sie stellt eine sehr große Veränderung dar – und das löst natürlich Ängste aus. Mit diesen Ängsten müssen wir lernen umzugehen. Wir müssen es schaffen, die Menschen mitzunehmen.

 

Welche Ängste plagen denn die Mitarbeiter?

Anderson: Meist ist der Gedanke: Digitalisierung ist Automatisierung. Und Automatisierung ist Rationalisierung. Und Rationalisierung bedeutet Arbeitsplatzverlust. Dieser Gedankengang findet erstaunlicherweise sogar in Technologieunternehmen statt. Wenn zwei neue Roboter angeschafft werden, macht sich Angst breit. Es heißt: “Das sind die Roboter, die uns jetzt die Arbeitsplätze wegnehmen.” Und eben nicht: “Das sind die Roboter, die einen Teil unserer neuen Produkte und Dienstleistungen ausmachen.”

 

Und wie kann man den Mitarbeitern diese Angst nehmen?

Anderson: Viele Unternehmen entwickeln inzwischen Digitalstrategien. Das ist gut. Was zu wenig passiert, ist, dass darüber ein vernünftiger Dialog mit den Mitarbeitern geführt wird. Vor zwanzig Jahren war Strategieentwicklung noch so geheim, dass nicht einmal die Mitarbeiter wissen durften, wohin die Reise geht. Da sind wir heute ein Stück weit davon weggekommen. Das reicht aber nicht aus. Man muss darüber mit den Mitarbeitern diskutieren. Und das erleben wir noch zu selten.

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Kai Anderson wurde vom Personalmagazin erneut zu den 40 führenden HR-Köpfen ernannt

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Kai Anderson wurde vom Personalmagazin erneut zu den 40 führenden HR-Köpfen ernannt

Die Redaktion des Personalmagazins hat in diesem Jahr erneut die 40 führenden Köpfe des HR-Managements in Deutschland ernannt. Ausgezeichnet wurden Persönlichkeiten in den Kategorien Manager, Wissenschaftler und Berater. Zu den ausgezeichneten Beratern gehört Kai Anderson, Vorstand und Gründer der Promerit AG.

Die Begründung für Ihre Wahl formuliert das Personalmagazin wie folgt:

“Als Kai Anderson vor 18 Jahren die Unternehmensberatung Promerit mitgründete, wollte er das Personalmanagement modernisieren. Heute will er Unternehmen transformieren. Seine HR-Beratung, die mehrfach ausgezeichnet wurde, hat der Wirtschaftsingenieur deshalb jüngst grundlegend transformiert, sie steht jetzt für „HR Business Transformation“. Kai Anderson ist ein ehrgeiziger und zielstrebiger Berater, der Trends mitbestimmen will. Vor zwei Jahren erschien sein Buch „Das agile Unternehmen“, jüngst sein zweites Buch „Digital Human“, das sich an CEOs und HRler wendet.”

Alle zwei Jahre erstellt die Redaktion des Personalmagazins eine Liste der „40 führenden HR-Köpfe“, in diesem Jahr bereits zum achten Mal. „Im Unterschied zu anderen Awards wollen wir nicht drei Superstars auszeichnen, sondern 40 Persönlichkeiten. Damit signalisieren wir, dass es eine breite Gruppe von Leuten gibt, die das Personalmanagement voranbringen”, erklärt Reiner Straub, Herausgeber des Personalmagazins.

Die gesamte Liste der ausgezeichneten Personen sowie die Begründungen zur Wahl  finden Sie hier.