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AUTORENGESPRÄCH „DIGITAL HUMAN“

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Die Verantwortung für den Menschen bewahren

Die Autoren des kürzlich erschienenen Buchs „Digital Human – der Mensch im Mittelpunkt der Digitalisierung“  setzen sich für eine humane Form der Digitalisierung ein und sind überzeugt, dass nur der Mensch und nicht die Technik Ausgangspunkt jeglicher Veränderung sein kann. Entscheidend hierfür ist, die großen unternehmerischen Chancen der Entwicklungen zu erkennen, aber auch die Veränderungsfähigkeit und den Lernwillen der Mitarbeiter zu fördern und die Zukunft des Unternehmens gemeinsam zu gestalten.


Autor Kai Anderson, Partner und Vorstand der Promerit AG im Interview mit der Personalführung:

Herr Anderson, Sie plädieren in Ihrem Buch für eine Digitalisierung, die mit den Menschen entsteht und die für die Menschen da ist. Wie kam es zu dem gemeinsamen Buchprojekt von Ihnen als Unternehmensberater und Frau Dr. Volkens, einer Personalchefin?

ANDERSON Unsere Überzeugung, mehr Menschlichkeit in die aktuelle Debatte zu bringen. Nur der Mensch kann Ausgangspunkt jeglicher Veränderung sein. Die Digitalisierung ist derzeit die größte Herausforderung für Unternehmen und hat weitreichende Veränderungen zur Folge. Wir müssen die Menschen dazu bringen, zu verstehen, dass die Digitalisierung in gewissem Maß alternativlos ist, und sie dazu bewegen, diese Veränderung aktiv zu gestalten. Bei aller Technik ist doch nur der Mensch in der Lage, die Transformation in all ihrer Komplexität zu bewerkstelligen.

Was muss HR in jedem Unternehmen unbedingt zur Digitalisierung beitragen?

ANDERSON HR hat eine Schlüsselrolle. Ein entscheidender Aspekt dessen, was HR leisten muss, ist die Bereitstellung notwendiger Kompetenzen. Und zwar die Kompetenzen, die benötigt werden, die Digitalisierung in der Breite im Unternehmen auszurollen. Das geht über IT-Skills weit hinaus. Zudem muss HR eine digitale Kultur etablieren und sicherstellen sowie Führung als einen der wichtigsten Hebel bedienen. Somit ist Digitalisierung in erster Linie eine Herausforderung für HR, nicht für IT.

 Sie haben den drei Dimensionen der Digitalisierung – Wertschöpfung, Kundenschnittstelle, Geschäftsmodelle eine vierte hinzugefügt: die Digitalisierung des menschlichen Schaffens. Sie fordern, dass die Digitalisierung dem Menschen dienen muss und nicht umgekehrt. Ist diese Herangehensweise nicht selbstverständlich?

ANDERSON Es geht ja auch um Effizienzen, die ein Unternehmen heben muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Was eben nicht zwingend dem Einzelnen dient. Deshalb geht es auch um die Frage, wie wir damit umgehen wollen, wenn Routinetätigkeiten zunehmend auf Algorithmen verlagert werden. Ich persönlich finde es klasse, dass wir uns aus den dämlichen, stupiden und sich immer wiederholenden Tätigkeiten verabschieden und uns anderen Dingen zuwenden können. Diese Einstellung teilt aber nicht jeder. Es gibt durchaus Menschen, die gerne Routine machen. Wir werden in Summe hier aber weniger Arbeit zur Verfügung haben.

Sie haben in Ihrem Buch einige Unternehmensbeispiele aus verschiedenen Branchen zusammengetragen, kommentiert und eingeordnet. Könnte man als Fazit sagen, dass die Unternehmen, die begriffen haben, dass Digitalisierung auch einen Kulturwandel im Unternehmen bedingt, die Nase vorn haben?

ANDERSON Ich würde es nicht nur auf die Kultur beschränken und ein Stück weiter gehen: Nur Unternehmen, die ein richtig gutes People Management betreiben, haben einen Wettbewerbsvorteil. Damit schaffen sie Veränderungsfähigkeit. Und je positiver die Belegschaft die Veränderung aufnimmt, desto schneller lässt sich Veränderung gemeinsam gestalten.

Realright GmbH verstärkt Geschäftsführung

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Frankfurt am Main – Anna Blendinger und Björn Krause wurden in die Geschäftsführung der Realright GmbH berufen. Bereits seit der Gründung 2014 verantworten beide die Entwicklung der Unternehmensberatung für Workday Consulting. Realright startete als erster Workday Implementierungspartner in der D/A/CH Region und bietet mit 40 Workday Consultants das weltweit größte deutschsprachige Beraterteam. 

Anna Blendinger ist erfahrene Expertin in der HR-Digitalisierung, von Transformation durch Digitalisierung über HR-IT-Strategie bis zur HR-Konzeption. Sie begleitet den HR-Software-Markt seit 10 Jahren und hat internationale Programme mit SAP on premise und SAP SuccessFactors verantwortet. Der Aufbau der Workday-Beratung Realright als führende Qualitäts-Marke im deutschsprachigen Raum ist seit 2014 ihre Leidenschaft: „Kundenzufriedenheit als oberste Maxime: Das schaffen wir, indem wir unsere Kunden partnerschaftlich beraten – mit einem tollen handverlesenen Team aus Talenten, die mit Herzblut HR und IT verbinden und von der Überlegenheit von Workday als führendem HCM-Systemanbieter überzeugt sind“, so Anna Blendinger.

Björn Krause trägt als ausgewiesener HR-IT Spezialist und mit seiner umfangreichen Erfahrung in der Einführung von HCM Systemen zur erfolgreichen Entwicklung der Realright GmbH bei. Er begleitet in internationalen Organisationen die (Neu)-Ausrichtung der HR-IT Strategie und HR-IT Architektur, sowie die fachliche und technische Einführung von Workday – von der Konzepterstellung bis in die wirksame Umsetzung. Dabei arbeitet er immer an der Schnittstelle von HR und IT. Vor dem Eintritt bei Realright war Krause in verschiedenen Beratungen tätig, zuletzt bei der Promerit AG, wo er den Aufbau der SAP Talent Management Practice und der umantis Practice verantwortete.

Seit Beginn diesen Jahres gehört Realright zu Mercer und ist damit Teil eines Netzwerks aus 400 global agierenden Workday-Beratern. Was heißt das für die gemeinsame Zukunft? „Wir werden weiterhin auf das bauen, was uns erfolgreich gemacht hat: die kompromisslose Qualität; unser Beratungsansatz, der sich anders anfühlt, weil er partnerschaftlich ist, auf moderne Methoden wie Design Thinking setzt und konsequent HR mit IT verbindet; sowie unser Team-Spirit, der auf Empowerment, Kundenorientierung, Kollegialität und Spaß an der Arbeit basiert“, so Krause.

„Realright zeichnet durch eine einzigartige D/A/CH-Expertise aus – deutschsprachige Berater, die sich mit den lokalen Spezifika von A wie Arbeitsrecht bis Z wie Zeiterfassung bestens auskennen. Durch die Verbindung mit Mercer werden diese Stärken nun durch ein beeindruckendes internationales Netzwerk ergänzt“, so Kai Anderson. Björn Krause ergänzt „Die meisten unserer Projekte sind internationale Programme. Nun können wir auch US-Payroll-Spezialisten, französische Muttersprachler und Experten zu chinesischer IT-Infrastruktur anbieten, um nur einige Beispiele zu nennen.“

Anna Blendinger und Björn Krause haben maßgeblich zur erfolgreichen Entwicklung der Realright GmbH beigetragen und innerhalb der letzten 3,5 Jahre ein Unternehmen mit 40 Mitarbeitern geschaffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website: http://realright.de/

Veranstaltung: Personal- und Organisationsentwicklung in Kanzleien in Zeiten der Digitalisierung

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Ob Wertewandel, veränderte Präferenzen der Nachwuchszielgruppen oder Digitalisierung – neue Rahmenbedingungen führen dazu, dass Unternehmen ihr Talent Management auf die Zukunft ausrichten müssen.

Bei der Signale 2018 Tagung der juristischen Fachzeitschrift JUVE am 21.02.2018 zeigen die beiden Promerit-Berater Verena Schmalen und Michael Eger anhand von Beispielen, welche Trends und Themen es gibt und welche Erfahrungen aus anderen Professional Services Unternehmen sich auf die Kanzleiwelt übertragen lassen.

Im Anschluss an die Vorträge finden verschiedene interessante Workshops statt. Unter anderem zu Themen wie Performance Management, die Zukunft im Talent Management, Personalentwicklungskonzepte bei starkem Wachstum oder Personalentwicklungskonzepte der Zukunft.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
https://www.juve.de/wp-content/uploads/2017/10/Programm-Signale-2017.pdf

Corporate Culture Award – Auszeichnung für herausragende Unternehmenskultur

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Gemeinsam mit dem Experten für Unternehmenskultur deep white und der Serviceplan Gruppe initiiert die HR- und Transformations-Beratung Promerit den Corporate Culture Award (CCA) – den ersten Award, der deutsche Unternehmen mit einer herausragenden Unternehmenskultur auszeichnet. Der CCA hat im Herbst 2018 Premiere und wird zukünftig jährlich verliehen. In einem zweistufigen Verfahren bewertet eine namhafte Jury aus Wissenschaft, Medien und Unternehmenspraxis die Kultur von Unternehmen und Führungspersönlichkeiten aus dem Mittelstand und Großunternehmen.

Der Unternehmenskultur und ihrem Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität und den Unternehmenserfolg wird zunehmend Bedeutung beigemessen. Eine starke Kultur gibt Mitarbeitern eine verlässliche Orientierung und wirkt sich positiv auf den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens aus.

„Alle Transformationsprojekte haben auch eine kulturelle Dimension, was viele Unternehmen bei der intensiven Arbeit an den ‚harten’ Themen zu oft vernachlässigen. Deshalb halten wir es für sinnvoll und notwendig, professionelle Kulturarbeit als zentrale Grundlage für einen nachhaltigen Veränderungserfolg in den Fokus zu nehmen“, so Dr. Daniel Tasch, Partner und Vorstand der Promerit AG.

Wir sehen in der Unternehmenskultur die versteckte Kraft starker Organisationen. Sie ist wichtiger Erfolgsfaktor bei der Positionierung von Unternehmen. Deshalb wollen wir das Thema Unternehmenskultur in den Fokus rücken: Mit dem Corporate Culture Award, den Promerit, Serviceplan und deep white gemeinsam ins Leben gerufen haben, würdigen wir herausragende Kulturarbeit und die Unternehmenskultur basierend auf einer an der Universität St. Gallen entwickelten Kulturanalyse.

Der Bewerbungsprozess ist bereits angelaufen. Die Gewinner werden im Herbst 2018 im Rahmen einer feierlichen Preisverleitung in Köln gekürt. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Weitere Informationen zum Award sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter https://corporate-culture-award.de

Die Initiatoren des Corporate Culture Awards
V.l.n.r.: Dr. Gregor Schönborn (Geschäftsführer Deep White), Kai Anderson (Vorstand Promerit) und Oliver Grüttemeier (Geschäftsführer Serviceplan Köln)

Mercer-Geschäftsführer Achim Lüder und Promerit-Vorstand Kai Anderson im Interview

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Personalmagazin, Februar 2018 – Das internationale Beratungshaus Mercer hat im Januar die deutsche HR-Beratung Promerit zu 100 Prozent übernommen. Wie es weitergeht und was sich durch die Übernahme ändert, erklären Mercer-Geschäftsführer Achim Lüder und Promerit-Vorstand Kai Anderson im Interview.

personalmagazin: Mercer beschäftigt 600 Mitarbeiter in Deutschland, weltweit 22.000. Sie haben einen klaren Schwerpunkt in den Bereichen betriebliche Nebenleistungen und Vergütung. Wie passt ein Unternehmen wie Promerit zu Mercer, das doch eine Strategie- und IT-Beratung ist?
Achim Lüder: Wir finden, dass Promerit sehr gut zu uns passt. Mercer ist in Deutschland sehr stark im Bereich betriebliche Altersvorsorge – erst kürzlich haben wir beispielsweise einen Pensions­fonds gegründet – und in der Vergütungsberatung, doch wir überlegen laufend, wie wir unser Portfolio weiterentwickeln können. Promerit passt zu uns, weil deren Aktivitäten weitgehend komplementär zu unseren sind. Am Ende wollen wir natürlich mehr schaffen als die reine Addition von zwei Unternehmen. Da geht es vor allem um die Digitalisierung und das Zusammenbringen von Menschen und Technik.

personalmagazin: Promerit ist stark von seinen Partnern geprägt. Jetzt kommen Sie, Herr Anderson, in ein internationales Beratungshaus, das von hoher Standardisierung geprägt ist. Warum haben Sie sich so einen Partner ausgesucht?
Kai Anderson: Zwei Gründe waren dafür ausschlaggebend. Wir haben mit Promerit eine sehr gute Marke geschaffen, aber wir haben es nicht geschafft, über den deutschsprachigen Raum hinauszuwachsen. Für uns hat sich die Frage gestellt, ob wir uns mit der Bundesliga begnügen oder in der Champions League spielen wollen. Das war der eine Grund. Der zweite Grund war, dass wir in den Gesprächen feststellen konnten, dass Mercer und Promerit gemeinsame Werte haben, die eine Zusammenarbeit möglich machen und auf deren Grundlage wir das Geschäft weiterentwickeln können.

personalmagazin: Das müssen Sie mir erklären. Von außen betrachtet sind die Beratungshäuser ziemlich unterschiedlich. Mercer ist ein großes amerikanisch geprägtes Beratungshaus mit standardisierten Prozessen. Promerit pflegt eine Hands-on-Mentalität und hat einen gewissen Charme am Markt entwickelt. 
Anderson: Was uns gemeinsam antreibt, ist die Leidenschaft für das People Management. Die Geschäfte sind unterschiedlich, in den Überzeugungen sind wir eng beieinander.
Lüder: Wir gehören zwar zu einem amerikanischen Konzern und haben einige tausend Kunden, die Lösungen sind aber trotzdem auf die einzelnen Kundenbedürfnisse maßgeschneidert. Standardisierung ist nicht das, was uns prägt. Wir sind Berater und wie Promerit daran interessiert, die besten Lösungen für unsere Kunden zu finden.