Strategische Personalplanung: Grundlage für die Steuerung der Personalbeschaffungsinstrumente und der Personalentwicklungsinstrument
Erfolgskritische Funktionen müssen längerfristig geplant werden, denn jedes Unternehmen ist abhängig von strategischen Positionen - unabhängig von der aktuellen Konjunktur. Risiken bezüglich dieser Funktionen gibt es einerseits durch Altersstrukturen, demographische Entwicklung und andererseits durch ständig neue Anforderungen aus der Unternehmensstrategie.
Ziele des aktiven Managements der Personal-strukturen und -risiken:
Eine kurzfristige eher reaktive Planung deckt die Risiken zu spät auf – es bedarf einer langfristigen Planung für die Talent Versorgung der kritischen Zielgruppen um strukturelle Risiken frühzeitig zu erkennen und strategische Maßnahmen ableiten zu können. Diese Ausrichtung ist grundlegend für die Instrumente in der Personalbeschaffung und Personalentwicklung und deren Wirksamkeit / Nachhaltigkeit.
Auch wenn sich heute leider derzeit nur 10% aller Unternehmen mit der strategischen Personalplanung befassen (Quelle: Corporate Leadership Council 2007) - so stellt es aus unserer Sicht einen der entscheidenden Wettbewerbsvorteile dar.
Mehr zum Thema erfahren Sie im Interview mit André Dörfler, Berater Personalentwicklung und verantwortlich für die Konzeption des Integrierten Talentmanagements bei der R+V Versicherung:
1. Welche Bedeutung hat das Thema Strategische Personalplanung für die R+V Versicherung?
Die R+V Versicherung wächst seit vielen Jahren stärker als der Markt und gewinnt Marktanteile. Dieser Erfolg ist eng verbunden mit unserer Geschäftsstrategie, der gelebten Kundennähe in Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken und unseren engagierten Mitarbeitern. In den vergangenen Jahren wurden mit Augenmaß neue Arbeitsplätze geschaffen – auch während der Wirtschaftskrise – so dass jetzt rund 13.000 Mitarbeiter zur R+V zählen.
